Quantum Effects Award

Der Quantum Effects Award 2023 war eines der Highlights der Quantum Effects in Stuttgart. Erfahren Sie mehr zu den vier Kategorien, den Bewertungskriterien, der Jury, sowie den Teilnahmebedingungen

Gesucht wurden insbesondere Innovationen, welche die klassische und die Quanten-Welt verbinden, in unterschiedlichen Branchen eingesetzt werden, neue Dienstleistungen ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen. Dies galt auch für Komponenten, mit deren Hilfe Quantentechnologien und -lösungen wesentlich vorangebracht werden.

Der Quantum Effects Award 2023 wurde am 10. Oktober 2023 im Rahmen der Quantum Effects vergeben.

Quantum Effects Award 2024

  • Sie haben eine Neuheit zu zeigen?
  • Ihr neuestes Produkt ist marktreif?
  • Oder gibt es einen Prototypen Ihrer brandneuen Innovation?

Dann sind Sie hier goldrichtig! Prämiert werden auch 2024 Teil-Lösungen aus dem quanten-mechanischen Bereich der Sensorik, Kommunikation, Computing und Security welche sich durch einen TRLevel 5 oder höher auszeichnen und einen hohen Innovationsgrad und Zukunftspotenzial besitzen oder bereits in ersten Lösungen eingesetzt werden.

Der Quantum Effects Award 2024 wird am 08. Oktober 2024 verliehen.

Preisträger 2023

eleQtron GmbH (Deutschland)

Die eleQtron GmbH entwickelt Quantencomputer auf Basis der Ionenfallen Technologie. Diese Technologie zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Stabilität der Recheneinheiten sogenannter QuBits aus. Das Unternehmen wurde von Jan Leisse, Prof. Dr. Christof Wunderlich und Dr. Michael Johanning als Spin-Off der Universität Siegen gegründet. Die EleQtron GmbH befindet sich derzeit auf Erfolgskurs und gehört zu den deutschen Hoffnungsträgern in der Entwicklung und Bereitstellung von Quantencomputern. Die Nutzung der MAGIC-Technologie erlaubt es dem Unternehmen, seine Quantencomputer mithilfe etablierter Technologien, wie sie in jedem Smartphone zu finden sind, zu konstruieren und damit die Verfügbarkeit von Quantencomputern für die Industrie maßgeblich zu beschleunigen. Die Jury war insbesondere von dem hohen Innovationsgrad und einem hohen Anwendungspotenzial der Einreichung überzeugt und freut sich, das Team der EleQtron GmbH mit dem Preis in der Kategorie „Quantum Computing Hardware“ auszuzeichnen.

Dr. Daniel Stadler, Leiter QT.NRW und Vorsitzender der Jury, Dr. habil. Miachel Johanning, CTO & Co-Founder eleQtron, Jan Henrik Leisse, CEO & Co-Founder eleQtron, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und Schirmherrin der Quantum Effects, Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (von links)

Q-Ctrl (Australien)

Die Recheneinheiten von Quantencomputern („QuBits“) sind sehr anfällig gegenüber externen Einflüssen. Die Vermeidung von Fehlern ist aber sehr wichtig, um sich auf das erhaltene Ergebnis des Quantencomputers zu verlassen. Heute wird ein Großteil der zur Verfügung stehenden QuBits dafür genutzt, die Zuverlässigkeit des Ergebnisses zu verbessern. Die Technologie von Q-CTRL hilft dabei, die Anzahl der für die Fehlerkorrektur benötigten QuBits zu minimieren und damit Quantencomputer robuster zu machen.

Multiverse Computing (Spanien)

Das Team von Multiverse Computing entwickelt Software-Lösungen, die auf heutigen Quantencomputern Angebote für Unternehmen, z. B. für Optimierungsaufgaben schaffen. Durch die Software-Lösung von Multiverse Computing kann KI mit Hilfe von Quantencomputing-Daten bis zu 1000x schneller trainiert werden, was einen entscheidenden Mehrwert im Bereich der Nachhaltigkeit für die KI bedeutet. Das Unternehmen wurde 2023 unter die Top 100 der wertvollsten KI-Unternehmen gerankt und betreut viele Kunden, beispielsweise aus dem Finanzwesen, der Produktion und der Energiewirtschaft.

Da sowohl die Fehlerkorrektur ein entscheidender Baustein für die Entwicklung von frei programmierbaren, fehlerresistenten Quantencomputern ist als auch die Nutzung von Quantencomputern für eine nachhaltigere KI von ebenso großer Bedeutung ist, hat sich die Jury für die Vergabe von zwei Preisen entschieden.

Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Marta Garcia, CFO Multiverse Computing, André Carvalho, Head of Quantum Control Solutions at Q-CTRL, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und Schirmherrin der Quantum Effects, Dr. Daniel Stadler, Leiter QT.NRW und Vorsitzender der Jury (von links)

Aliro Quantum (USA)

So wie Computer durch das Internet verbunden sind und Daten austauschen, so können Quantencomputer über das Quanteninternet miteinander verbunden werden. Das Quanteninternet nutzt dabei quantenphysikalische Eigenschaften einzelner Teilchen, um Quantencomputer zu verbinden und sensible Daten zu schützen. Zur wirtschaftlichen Nutzung des Quanteninternets braucht es nicht nur eine neue Technologie, es braucht auch neue Designansätze und Implementierungsstrategien. Aliro Quantum bietet eine Komplettlösung für sichere Quantenkommunikationsnetzwerke für Unternehmen. Die Lösung umfasst Design, Emulation, Integration und Skalierung des Netzwerkes.

Dr. Volkmar Denner, bis 2021 Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH, hielt die Laudatio auf die Preisträger in der Kategorie Quantenkommunikation. 

NVision Imaging Technologies GmbH (Deutschland)

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen. Häufig ist ein schnelles Handeln nötig, denn die Genesungschancen sind umso höher, je früher die Erkrankung erkannt wird. Dasselbe gilt für die Medikation, die den erkrankten Menschen häufig hohe körperliche und psychische Strapazen abverlangt. Hier hilft eine frühzeitige Diagnose der Wirksamkeit der Medikation den Menschen bei ihrem Weg durch die Therapie. Das Team von NVision hat sich dieses Themas angenommen und nutzt quantenphysikalische Effekte für eine Verbesserung der Diagnostik. Durch die Technologie von NVision können Kernspin-Tomografen zukünftig für engmaschige und routinemäßige Untersuchungen der Tumor-Aktivität zu nutzen. Während derzeit Veränderungen der Tumorentwicklung (Wachstum oder Rückgang) nur im Zeitraum von Monaten detektiert werden können, kann mit der Technologie von NVision eine Veränderung bereits innerhalb einer Woche beobachtet werden. Damit wird wertvolle Zeit gewonnen. Auch wenn die Zulassung im klinischen Bereich eine sehr lange Entwicklungszeit nach sich zieht, war die Jury sowohl von der Technologie als auch von der Bedeutung der quantentechnologischen Lösung für die Medizin überzeugt.

Dr. Sella Brosh, Managing Director NVision Imaging Technologies GmbH, Ilai Schwartz, Managing Director NVision Imaging Technologies GmbH, Dr. Gustav Kalbe, Leiter High Performance Computing and Quantum Technology Unit, EU-Kommission, Dr. Daniel Stadler, Leiter QT.NRW und Vorsitzender der Jury (von links)

Kategorien

Der Quantum Effects Award wird in 4 Kategorien vergeben:

  • Quantencomputer Hardware

  • Quantencomputer Software

  • Quantenkommunikation

  • Quantensensorik

Bewertungskriterien

Anwendungsperspektive und -potenzial

  • Anwendbarkeit & mögliche Auswirkungen
  • Potenzial der Verbesserung gegenüber bisherigen Technologien
  • Umfang neuer Funktionalitäten
  • Lösung bekannter Problemstellungen durch innovative Ansätze
  • Gesellschaftlicher / technologischer Nutzen

Gewichtung: 25 %

Innovationsgrad/ Erfindungsniveau

  • Verbesserung gegenüber konventionellen Techniken
  • Differenzierung zu bisherigem Stand der Technik

Gewichtung: 30 %

Lösungsansatz und Realisierbarkeit

  • Originalität der Anwendung
  • Gewählter Lösungsweg
  • Durchführbar in realistischem Zeitraum (< 5 Jahre)
  • Erfolgswahrscheinlichkeit/ beteiligte Partner / Teams / Netzwerke
  • Hybride Lösungen / Softwarelösungen für einen früheren Einsatz

Gewichtung: 30 %

Zusammenarbeit/Teaming

  • Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft (Hersteller, Zulieferer, Anwender)

Eine enge Zusammenarbeit und ein hoher Vernetzungsgrad wirken sich positiv auf die Bewertung aus.

Gewichtung: 15 %

Jurymitglieder 2023

Die Jury des Quantum Effects Award setzt sich aus ExpertInnen auf dem Gebiet der Quantentechnologien sowie weiterer Partner zusammen.

Prof. Dr. Joachim Ankerhold

Professor für Theoretische Physik an der Universität Ulm

Direktor des Instituts für Komplexe Quantensysteme

Prof. Dr. Joachim Ankerhold studierte Physik und Philosophie an den Universitäten Marburg und Bonn und promovierte 1994 an der Universität Essen. Als Fedor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung verbrachte er zwei Jahre an der Columbia University (New York City/USA) und habilitierte sich 2001 an der Universität Freiburg. Von 2004-2007 hielt er sich als Heisenberg-Professor jeweils längere Zeit am CEA Saclay (Quantronics Group, Frankreich), dem Weizmann Institute of Science (E. Pollak, Israel), der Universität Genf (M. Büttiker, Schweiz) und der Aalto University (J. Pekola, Finnland) auf. 2007 wurde er Professor für Theoretische Physik an der Universität Ulm und Direktor des Instituts für Komplexe Quantensysteme.

Er ist Träger des Promotionspreises der Universität Essen, Fedor-Lynen-Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Inhaber einer Heisenberg-Professur der Deutschen  Forschungsgemeinschaft und des Distinguished Harris Chair am Dartmouth College (USA) sowie einer angesehenen Professur an der Aalto-Universität (Finnland).

Seit 2015 ist er Stellvertretender Leiter der Forschungsabteilung an der Universität Ulm. Er begründete das Quantentechnologie-Netzwerk BW (QTBW) und ist sein Sprecher, Mitbegründer des Carl-Zeiss-Zentrum für Quantenphotonik (QPhoton), und wurde kürzlich Akademischer Sprecher der landesweiten Quanteninitiative Quantum BW.

Als theoretischer Physiker decken seine Aktivitäten - oft in Zusammenarbeit mit experimentellen Forschungsgruppen - ein weites Themenfeld der Feststoff-Physik und Physik offener Quantensysteme ab, wie z.B. Licht-Materie-Wechselwirkung, Ladungstransport, Quantensensorik und -computer sowie Quanten-Thermodynamik.

VP IP-Management Elmos Semiconductor SE

Dr. Bernd Burchard ist ein Erfinder und Technologe, der mit seinen bahnbrechenden Beiträgen die Branche transformiert hat und das Leben der Menschen verbessert. Sein Patent US7085566B1 war wegweisend im Feld der Smart Home Control mittels Mobiltelefon, indem nahtlose Automatisierung ermöglicht wird, die das tägliche Leben bereichert. Dr. Burchard verschiebt dabei Grenzen und bringt mit seinem umfassenden Patent-Portfolio technologieübergreifende Innovationen auf den Weg. Seine Publikation zur ersten LED auf Diamantbasis von 1993 veränderte die Paradigmen in der Diamanttechnologie. Später begründete er das ITEA1-Programm von Eureka mit und stellte dabei seinen Unternehmergeist und seine Bereitschaft zur Kooperation unter Beweis. In Zusammenarbeit mit Jan Meijer stellte er 2003 die ersten künstlich und lokal erzeugten NV-Zentren in Diamanten dar und eröffnete damit neue Möglichkeiten für den Einsatz in Nanotechnologien und Quantensystemen. Dr. Burchards Veröffentlichungen in den renommierten IEEE- und APL-Zeitschriften haben seinen Ruf als Ideengeber gefestigt und komplementieren seine führenden Positionen bei Elmos, Infineon und Siemens, wo er strategische Initiativen vorangetrieben hat. Gegenwärtig arbeitet Dr. Burchard bei Elmos Semiconductor SE an der weiteren Entwicklung der quantenkryprografischen Technologien für den Einsatz in der Automobilindustrie und für das VP-IP Management. Überzeugt von der Bedeutung geistigen Eigentums, unterstützt er Start-ups bei der Entwicklung starker IP-Strategien. Als Mitglied des Lenkungsausschusses im "EIN Quantum NRW"-Projekt trägt er zur Förderung der Quantentechnologien bei. Er ist Mitbegründer der Quantum Technologies GmbH (Quantensensorik) und SaxonQ GmbH (Quantencomputer) und bleibt diesem Arbeitsfeld verbunden. Sein zukunftsweisender Ansatz wird durch mehrere Patente bestätigt. Sein unermüdliches Engagement formt die Innovationslandschaft und inspiriert andere dazu, eine bessere Zukunft zu gestalten.  

Direktor des Peter Grünberg Institute PGI-8: Quantum Control am Forschungszentrum Jülich, DE.

Professor für Quantum Information, Institute of Theoretical Physics, University of Cologne, DE.

Das primäre Forschungsinteresse von Prof. Dr. Calarco gilt der optimalen Quantenkontrolle für fundamentale Quantenprozesse mit Anwendungen in few- and many-body Systemen für die Entwicklung von Quantentechnologien.

Nach seiner Promotion in Physik an der University of Ferrara 1998, war Prof. Calarco 2005 – 2007 in einer Post-Doc Anstellung an der Harvard University, Cambridge, MA (USA) tätig, gefolgt von einer Professur am Institut für Quantum Information Processing der Univ. Ulm, dessen Leitung er von 2011 - 2018  übernahm. Von 2014 – 2018 leitete er außerdem das Institute of Complex Quantum Systems der Univ. Ulm und das Centre for Integrated Quantum Science and Technology der Universitäten Ulm und Stuttgart sowie das Max-Planck Institute for Solid-State Research (DE). Seit 2018 ist er Professor of Quantum Information am Institute of Theoretical Physics der Univ. Köln und Leiter des Peter Grünberg Institute PGI-8: Quantum Control am Forschungszentrum Jülich (DE).

Seine Auszeichnungen umfassen eine Fulbright Fellowship of the US Department of State (2002), den “E. Wallnöfer” Preis der Wirtschaftskammer Tirol (2002) und den AMETIC "Business Excellence in Quantum Technologies" Preis (2021).  Als Vorsitzender des Quantum Community Networt (EU Quantum Flagship) seit 2018, Mitglied des Präsidiums der Europäischen Akademie der Wissenschaften (seit 2017) und Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (seit 2016) setzt Prof. Calarco sich für die enge Vernetzung von Wissenschaft und Industrie auf dem Gebiet der Quantentechnologien ein.

Dr. Henrik Hahn

Chief Digital Officer Evonik

Henrik Hahn has many years of management experience in the chemical industry and has served as Chief Digital Officer to the Essen-based specialty chemicals company Evonik since 2016. He started his professional career in the group in 1999 and has also worked for the company in the US and Belgium. One of his most exciting professional phases to date has been setting up a corporate start-up in the field of battery technology. He is also committed to the topic of digitalization in the VCI, the Association of the German Chemical Industry. Hahn has a doctorate in process engineering and an economics degree with a focus on information economics.

Head of the Strategic Mission Initiative for Quantum Technology at Fraunhofer ILT.

At Fraunhofer, Dr. Jungbluth is responsible for the direction of the program at the institute and is coordinating the establishment of the Center for Quantum Science and Engineering CQSE as a project for economic development in the Rhenish lignite mining region. In the EIN Quantum NRW quantum innovation network, he is a member of the steering committee with a focus on technology transfer. Additionally, he is a member of the European Quantum Internet Alliance and the Excellence Cluster ML4Q.

In his scientific career, Dr. Jungbluth is dedicated to the development of application-adapted lasers and frequency converters for industry and science at Fraunhofer ILT and has headed the working group Nonlinear Optics and Tunable Lasers since 2008. In recent years, he has focused on photonic quantum-enabling technologies, such as the development of particularly low-noise frequency converters for the Quantum Internet Demonstrator – in close collaboration with QuTech. Dr. Jungbluth completed his physics studies at RWTH Aachen University in 2000 and received his Ph.D. from the faculty of mechanical engineering in 2011.

CEO Bosch Quantum Sensing

Die promovierte Physikerin verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung mit Technologieunternehmen. Dr. Katrin Kobe arbeitete als Top-Management-Beraterin bei McKinsey und mehr als 20 Jahre in operativen Top-Management-Positionen. Sie verfügt über internationale Erfahrung und war verantwortlich für Tochtergesellschaften in Osteuropa und China. Ihre Branchenerfahrung umfasst den Anlagen- und Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Sensorik, die Medizintechnik und die Energiewirtschaft. Sie ist Spezialistin für Produktstrategien, Geschäftsmodellinnovationen und hochwertige Technologieprodukte.

Leiter der Koordinierungsstelle Quantentechnologien NRW, stellvertretender Clustermanager NMWP.NRW. und Sprecher von Quantentechnologien OptecNet Deutschland e.V.

Dr. Stadler ist Leiter der Koordinierungsstelle für Quantentechnologien des Landes Nordrhein-Westfalen und Sprecher für Quantentechnologien im OptecNet Deutschland e.V. Als promovierter Chemiker im Bereich der Materialchemie interessiert er sich seit seinem Studium für die Entwicklung neuer Materialien und Technologien, die auf dem Weg dorthin helfen können. Er ist passionierter Radfahrer und lebt mit seiner Familie im Rheinischen Revier.

Direktor des Instituts für Quantum Computing Analytics (PGI-12)
Forschungszentrum Jülich

Bereits in Studium und Doktorandenzeit an der TH Karlsruhe (heute KIT) von 1996 an stand die Beschäftigung mit dem Ladungstransport in supraleitenden Nanostrukturen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Nach Postdoc-Aufenthalten von 1999 bis 2004 an der TU Delft und der Universität München und ersten Lehraufträgen folgte 2004 die Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München 2004 zum Thema Quantum coherence and –control in mesoscopic systems. Als Associate Professor am Institute for Quantum Computing der University of Waterloo (Kanada) von 2006-11 und einer gleichzeitigen Berufung and die Sektion  Elektrotechnik und Informatik, hatter er von 2011-13 die Vollprofessur und von 2013-16 eine außerordentliche Professur an der Universität des Saarlandes inne. Von dieser ist er seit 2020 freigestellt, um die Leitung des Instituts für Quantum Computing Analytics (PGI-12) am Forschungszentrum Jülich wahrzunehmen.

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme sind Teillösungen zugelassen, die aus dem quantenmechanischen Bereich der Sensorik, Kommunikation, Computing und Security stammen. Einsendungen müssen sich zudem durch einen Technologie-Reifegrad (Technology Readiness Level) TRLevel 5 oder höher auszeichnen sowie einen wesentlichen Innovationsgrad und deutliches Zukunftspotenzial besitzen oder bereits in ersten Lösungen eingesetzt werden. Die Veröffentlichung bzw. Markteinführung sollte nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist kostenlos. Die Jury behält sich vor, die Kategorien in Rücksprache mit dem Unternehmen zu ändern. Die Bewertung wird anhand der schriftlichen und visualisierten Eingaben durch die Jury vorgenommen. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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