Eine Messe, fünf Kongresse!

13.12.2017

neben der umfangreichen Produktausstellung mit rund 170 Anbietern (Stand: November 2017) schätzen die Besucher der Stuttgarter TheraPro vor allem das hochkarätige Fortbildungsprogramm: Vom 26. bis 28. Januar 2018 finden unter anderem gleich fünf Kongresse statt, bei denen aktuelle Themen erörtert und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt werden. Die Expertenvorträge richten sich auch an die Teilnehmer der zeitgleich stattfindenden Fachmesse Medizin.

Neben der umfangreichen Produktausstellung mit rund 170 Anbietern (Stand: November 2017) schätzen die Besucher der Stuttgarter TheraPro vor allem das hochkarätige Fortbildungsprogramm: Vom 26. bis 28. Januar 2018 finden unter anderem gleich fünf Kongresse statt, bei denen aktuelle Themen erörtert und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt werden. Die Expertenvorträge richten sich auch an die Teilnehmer der zeitgleich stattfindenden Fachmesse Medizin.

Gegen den Schmerz: 12. Physiokongress (26. bis 28. Januar)
Einen wichtigen Schwerpunkt des vom Georg Thieme Verlag veranstalteten 12. Physiokongresses bildet – neben Sportphysiotherapie und Neuroreha – die moderne Schmerzforschung. So gibt Prof. Dr. Thomas Weiß vom Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena hochinteressante Einblicke in die „Bedeutung der Sprache für die Schmerzwahrnehmung“.

Die gesamte Breite der Physiotherapie im vorwiegend muskuloskletalen Bereich präsentieren die Referenten der International Maitland Teachers Association, die im Rahmen des Physiokongresses ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Prof. Dr. Harry von Piekartz stellt dabei die bewusst provokante Frage: „Zervikogene Kopfschmerzen: Gibt's das überhaupt?“

Gegen den Stress: Süddeutsches Verbände-Symposium 2018 (27. Januar)
Der Schmerzpatient steht auch im Fokus des Süddeutschen Verbände-Symposiums 2018,  das vom Verband Physikalische Therapie, Landesgruppen Baden-Württemberg und Bayern, sowie dem Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V., Landesverband Baden-Württemberg, veranstaltet wird.

In seinem Vortrag „Wie das Gehirn aus Stress Schmerz macht – Perspektiven für die bio-psycho-soziale Schmerztherapie“ untersucht Prof. Dr. med. Ulrich T. Egle, ärztlicher Direktor der neuen Celenus-Kliniken in Freiburg, die Zusammenhänge von Stress und Schmerzwahrnehmung. Einem vergleichsweise „klassischen“ Schmerzthema widmet sich derweil die Physiotherapeutin und Autorin Doris Brötz: dem Bandscheibenschmerz.

Für den Berufsalltag: 3. Süddeutscher Logopädietag (28. Januar)
Als „sehr praxisorientiert“ kündigt LOGO Deutschland den 3. Süddeutschen Logopädietag an, der den Besuchern neue Ideen für die erfolgreiche Gestaltung ihrer täglichen logopädischen Arbeit liefern soll. Themen sind lexikalische Störungen im Vorschul- und Schulalter oder das sogenannte STET-Konzept – „Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren“. Über die „Unterstützte Kommunikation bei Aphasie“ referiert Sabrina Beer, Logopädin und Leiterin der Praxis und Beratungsstelle LogBUK GmbH; mit der „Ernährung bei Schluckstörungen“ befasst sich Anja Häußler vom Zentrum für Ernährungskompetenz in Senden

Betätigungsorientierung: 12. Ergotag (28. Januar)
„Betätigungsorientierung – ein Weg, der sich lohnt!“ – so lautet das Motto des ebenfalls vom Stuttgarter Thieme Verlag veranstalteten 12. Ergotages. Es geht darum, den Patienten und dessen Alltagsabläufe in die Therapie einzubinden. Die Teilnehmer des Ergotages erfahren, wie sich dieser zunächst selbstverständlich klingende Anspruch im stationären und ambulanten Setting, in Psychiatrie, Neurologie, Pädiatrie und auf der Palliativstation optimal umsetzen lässt.

„Von betätigungsorientierter Ergotherapie profitieren“ – dazu ermuntert die in Frankreich lebende Ergotherapeutin Ellen Romein in ihrem gleichnamigen Vortrag anhand von drei anschaulichen Fallbeispielen. Hautnah wird es in Uwe Haucks sehr persönlichem Bericht „Depression abzugeben – Erfahrungen #aus der Klapse“. Nach einem Suizidversuch durchlief der Blogger, Autor und Software-Entwickler ein Jahr lang die unterschiedlichsten Therapieformen.

Premiere auf der TheraPro: 15. VDP-Qualitätskonferenz (26. Januar)
Eine Messe-Premiere gibt es zur Eröffnung am Freitag: Die VDP-Qualitätskonferenz des Verbandes deutscher Podologen findet erstmals auf der TheraPro statt. In verschiedenen Themenmodulen setzen sich die Referenten mit Fragen zu Berufspolitik, Nageldolenz oder Hygiene auseinander.

Groß geschrieben wird, ganz im Sinne der TheraPro, auch die Interdisziplinarität und die damit einhergehende stärkere Vernetzung des Gesundheitswesens: Im Mittelpunkt des Vortrages von Sabine Karl-Greubel steht die „Zusammenarbeit zwischen Arzt und Podologe/Heilmittelerbringer“. Die Podologin und Fachheilpraktikerin ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für körperbezogene Therapien der Steinbeis-Universität Berlin. Eine abschließende, berufsübergreifende Expertenrunde diskutiert die Frage „Wie kann eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohl des Patienten am Beispiel des CRPS aussehen?“

Detailliertes Kongress- und Rahmenprogramm unter: www.therapro-messe.de/programm

#TheraPro18

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