Vielseitiger Mix aus Vorträgen und Keynotes

11.04.2019 - 09:08

Wenige Wochen vor ihrer Eröffnung steht das Rahmenprogramm der T4M – Technology for Medical Devices und lässt in Umfang und Inhalten erkennen, welches Potenzial die neue Fachmesse hat, sich als Branchentreffpunkt der Medizintechnik zu etablieren. Auf zwei Stages direkt im Ausstellungsbereich sowie auf der Pitching Stage des Gründerforums T4M Start-up World vermitteln Experten aus Industrie und Wissenschaft Fachwissen anschaulich und praxisnah.

Zu den Höhepunkten des Rahmenprogramms der T4M gehören drei Keynote-Vorträge, mit denen jeder Messetag startet. Sie bieten in anregenden und kurzweiligen Sessions Ein- und Ausblicke in verschiedene Bereiche der Medizintechnikbranche. So skizziert Miriam Schuh, Salary Partnerin bei reuschlaw Legal Consultants, was die Branche ein Jahr vor Ende der Übergangsfrist zum MDR bewegt. Der Zukunftsforscher und 5-Sterne-Redner Sven Gábor Jánszky wirft in seiner Keynote einen visionären Blick in die Zukunft der Medizin und nimmt sein Publikum mit auf eine Zeitreise in das Jahr 2030. Am letzten Messetag beleuchtet Marcus Kuhlmann, Fachverbandsleiter Medizintechnik im Industrieverband SPECTARIS, die Marktentwicklung der Medizintechnik aus Insidersicht.

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Produktion von morgen“ durch das Rahmenprogramm der T4M. Einen spannenden Beitrag dazu leistet der Vortrag „Smart factory – mit dem digitalen Zwilling zu sicheren und nachverfolgbaren Prozessen in der Medizintechnik“ des Siemens Industriesoftware-Spezialisten Dr. Thomas Mücke. Darin erläutert er, wie die Durchgängigkeit im Prozess von der Entwicklung bis zur Produktion verbessert werden kann. 

Die Relevanz von Kooperationen vermittelt auch der Workshop „Smart health – von der Forschung zur Anwendung“, in dem der Cluster für Mikrosystemtechnik microTEC Südwest seine Fachgruppen „In Vitro Diagnostik“ und „Intelligente Implantate“ sowie das Förderprojekt „3D-Bio-Net“ vorstellt.

Neben den klassischen Fertigungsverfahren können sich Teilnehmer der Medizintechnikmesse tiefer gehend mit smarten Technologien wie der Additiven Fertigung beschäftigen. Dazu passend spricht Dr. med. Ahmed Ghazy von der Herzchirurgie der Universität Mainz über die Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Drucktechnik im Bereich Herz, Thorax und Gefäßchirurgie.

Die komplette Übersicht aller Vorträge auf der T4M finden Sie hier.

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