Shaping the Future: Nachbericht "Ki und Digitalisierung"

18.06.2020 - 14:39

Wie künstliche Intelligenz Fertigungsprozesse beschleunigen und optimieren kann, präsentierten Branchenexperten am 17. Juni in der T4M-Reihe „Shaping the Future of Medical Technology“. Lesen Sie den Nachbericht zur Web-Session vom Fachmagazin Medtech Zwo.

Mit dem Webinar „Wie KI und Digitalisierung die Fertigung optimieren können“ am 17. Juni hat die Reihe "Shaping the Future of Medical Technology" ihre zweite Veranstaltung erfolgreich absolviert. Die Online-Serie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Messe Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA sowie dem Veranstalter der T4M-Start-up World, Medtech Zwo. Immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr vom 10. Juni bis 8. Juli sollen Innovationen aus verschiedenen Themenfeldern im Fokus stehen, dabei Start-ups sowie Aussteller der T4M zu Wort kommen lassen. 

Beim zweiten Webinar kamen nun die Start-ups Plus10 (hier gehts zum Kurzprofil) und Efficiency Systems (hier gehts zum Kurzprofil) sowie die etablierten Firmen Contact Software und Patev Associates GmbH zu Wort. Rund 50 Teilnehmer wurden von Niklas Kuczaty, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik des VDMA, durch das Thema der Industrie 4.0 geführt. Mit einem großen Netzwerk innerhalb des Maschinen- und Anlagenbaus bildet der VDMA einen Expertenkreis rund um das Thema „Machine Learning“ und KI-Anwendungen. Kuczaty betonte, dass bis ins Jahr 2030 große Sprünge zu erwarten seien und schon jetzt etliche Beispiele etwa in der Radiologie das KI-Potenzial in der Medizintechnik-Branche verdeutlichen.

Immer wichtiger wird dabei die Verschmelzung von realer und digitaler Produktion durch KI-Anwendungen, die den Weg der "Abkürzung" für Optimierungsprozesse darstellen. Eine Form der geschlossenen Optimierungsprozesse präsentierte Felix Georg Müller, Co-Founder der plus10 GmbH, mit dem Tool Shannon®. Die Technologie hat das junge Unternehmen in den letzten sechs Jahren am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) entwickelt. Seit der Gründung in 2019 hilft plus10 seinen Kunden, mit GMP-konformen Anlagen die Gesamtanlageneffektivität (OEE) zu maximieren und kann mit Machine Learning-Verfahren eine Steigerung der Produktivität von bis zu 10% erzielen.

Nicole Göckel von Contact Software zeigte ebenfalls, wie KI und die Digitalisierung die Fertigung optimieren können. Die Software-Plattform bietet vom Produktdesign bis hin zur OEE-Auswertung ein breites Anwendungsspektrum. „Rund um den digitalen Zwilling sammeln wir Daten“, erklärte Göckel. Relevante Ereignisse werden mit Hilfe von KI-Modulen sichtbar gemacht und datengetriebene Prozesse imitieren smarte Wertschöpfungsketten, so Göckel.

Mit dem Produkt Smart Shopfloor bietet wiederum Thilo Heffner, CEO von Efficiency Systems, seinen Kunden einen einfachen Einstieg in die Welt der Digitalisierung. Über frei konfigurierbare Dashboards und individuell zusammenstellbare Widgets können Unternehmens- und Produktionsdaten in Echtzeit visualisiert werden. In kürzester Zeit und mit anpassbaren Modulen hilft Efficiency Systems somit, einen Digitalisierungsstandard zu schaffen.

Aus einem ganz anderen Bereich präsentierte sich Patev Associates GmbH, die ihre Wurzeln aus der Patent- und IT-Seite haben. „Wir begleiten Firmen bei Innovationen und schützen den Kundennutzen“, sagt Stefan Hofmann, Director IP Competitive Intelligence von Patev Associates. Frédéric Chouquet-Stringer, Director Business Development von Patev Associates, erklärte anschließend am Beispiel der Blutzuckermessung, wie detaillierte und kundenspezifische Analysen erfolgen und wie das Unternehmen Transparenz, Dynamisierung und Entscheidungssicherheit bei seinen Kunden erzielt – stets mit Fokus auf patentspezifische Applikationen.

Quelle: Medtech Zwo

 

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