Einzigartig mit ihrem Fokus auf Produktions- und Fertigungstechnik

13.03.2020 - 09:00

Seit der ersten Stunde hat die Zulieferermesse T4M – Technology for Medical Devices die Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik von Europas größten Industrieverband VDMA als ideellen Träger an ihrer Seite. Damit gestaltet der Verband die Fachmesse inhaltlich und konzeptionell von Beginn an intensiv mit und unterstützt die Veranstaltung durch Reputation, Fachwissen und Kontakte. Niklas Kuczaty, Geschäftsführer und Messeverantwortlicher der VDMA Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik, spricht im nachfolgenden Interview über das Alleinstellungsmerkmal der T4M und die wachsenden Anforderungen an Technologien im Zeitalter der individualisierten Medizin.

Herr Kuczaty, was erwartet die Fachbesucher in diesem Jahr an Ihrem Gemeinschaftsstand auf der T4M? Gibt es Veränderungen? 
Das Konzept des Gemeinschaftsstandes bleibt unverändert. Ziel ist immer, die Organisation für die Aussteller so einfach wie möglich zu halten, gleichzeitig aber jedem Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, sich individuell zu präsentieren. Für die Besucher wird der Stand 2020 deutlich mehr Technologien als 2019 bieten. Zusätzlich werden die VDMA Mitarbeiter am Stand auch individuell beraten – zum Beispiel in Bezug auf aktuelle rechtliche Aspekte für Zulieferer oder zur Suche nach Partnern und Zulieferern aus allen Bereichen des Maschinenbaus.

Welche Bedeutung hat speziell die T4M für die VDMA Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik?
Eine Messe mit Fokus auf Produktions- und Fertigungstechnik für die Medizintechnik bietet in Deutschland und Europa nur die T4M. Gleichzeitig fühlen sich unsere Mitglieder auf dem Stuttgarter Messgelände enorm wohl. Messen bleiben auch zukünftig wichtig, sie müssen sich aber der Zeit anpassen. Gerade mit der Start-Up World geht die T4M neue Wege und das kommt auch bei den Ausstellern an. Die Stände auf unserem Gemeinschaftsstand, die am Gang der Startups gelegen sind, erfreuen sich größter Beliebtheit bei unseren Unternehmen.

Wie würden Sie die T4M in drei Worten beschreiben?
Jung, innovativ, dynamisch.

Die Zusammenarbeit zwischen der VDMA Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik und der Messe Stuttgart ist sehr aktiv und intensiv. Ziel ist es, die T4M langfristig am Standort Stuttgart zu etablieren. Wie bzw. mit welchen Aktivitäten bringen Sie sich ein? 
Grundsätzlich berät der VDMA die Messe Stuttgart in allen Aspekten der Organisation und Gestaltung der T4M. Sei es die Ausstellernomenklatur, die zeitliche Planung der Messe oder auch das Rahmenprogramm. Vor Ort organisieren wir einen Gemeinschaftsstand, der in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich wachsen wird. Außerdem findet im Rahmen der T4M die Mitgliederversammlung der AG Medizintechnik statt. Zusätzlich bieten wir Besuchern und Ausstellern einen spannenden Workshop zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 an.

Was schätzen Sie: Welche Themen, Produkte und Services werden auf der T4M 2020 zwischen Aussteller und Fachbesucher besonders intensiv diskutiert?
Die MDR wird uns natürlich auch 2020 intensiv beschäftigen. Zum Zeitpunkt der T4M stehen wir kurz vor der finalen Deadline. Im Hinblick auf Technologien sehen wir eine deutliche Zunahme des Interesses an Automatisierung und Industrie 4.0. Medizintechnik wird immer individueller auf den Patienten abgestimmt. Dazu braucht es entsprechend technologisch anspruchsvolle Lösungen in der Produktion. 

Welche Bedeutung haben Medizintechnikmessen für die Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik allgemein?
Vertriebsunterstützung auf In- und Auslandsmessen ist eine wichtige Dienstleistung der VDMA Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik. Messen bleiben auch in Zeiten des Internets und verstärkter Onlinepräsenz vieler Unternehmen enorm wichtig. Nirgendwo sonst kann man als Besucher und Aussteller die gesamte Branche an einem Ort gleichzeitig treffen. Besucher erhalten die Möglichkeit, die Angebote und Technologien verschiedener Unternehmen zu vergleichen. Aussteller können im Rahmen einer Messe sowohl den Kontakt zu Bestandskunden und Partnern pflegen, als auch neue Kunden akquirieren.

Herr Kuczaty, vielen Dank für das Gespräch.
 

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