Während eine Messe aufgebaut wird, sind die HallenmeisterInnen die ersten Ansprechpersonen der Kunden. Wenn der bestellte Wasseranschluss noch nicht läuft oder die Stromversorgung nicht funktioniert, sorgen sie dafür, dass die jeweiligen Fachabteilungen angerufen und informiert werden, um das Problem zu lösen. Sie sind sozusagen die „Blitzableiter“ für große und kleine Probleme. Dabei sind die HallenmeisterInnen Wegweiser und Auskunftspersonal zugleich und müssen immer einen Rat im Ärmel haben, wo man was auf dem Gelände bekommen oder finden kann.

Außerdem sorgen sie dafür, dass alle technischen Richtlinien eingehalten werden: Stimmen die Höhe und Breite des Standes, sind die Scheinwerfer richtig installiert, sind alle Aufhängungen richtig und sicher angebracht und ist die Sicherheit des Stands gewährleistet? – um einige der vielen Aufgaben zu nennen. Auch die stichprobenartige Überprüfung, ob die Vorschriften zur Arbeitssicherheit eingehalten werden, gehören dazu.

Mit dem abgeschlossenen Aufbau endet die Arbeit der HallenmeisterInnen jedoch noch lange nicht. Auch während der Messedauer bleiben sie wichtige Ansprechpersonen für die AusstellerInnen und Standbauer. Nach der Messe sind sie wieder beim Abbau mit vor Ort, prüfen, ob es nach der Messe veranstaltungsbedingte Schäden gab, nehmen diese auf und sorgen dafür, dass alles wieder in Stand gesetzt wird. Zu guter Letzt erfassen sie den allgemeinen Verbrauch der Hallen, beispielsweise Strom und Wasser.