R+T Innovationspreis 2027
Der R+T Innovationspreis steht für Pioniergeist, Fortschritt und Exzellenz. Bereits seit 1991 zeichnet er die wegweisendsten Neuheiten der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz aus. Ausgezeichnet werden Innovationen, die die Branche nachhaltig voranbringen – von material- und energieeffizienten Lösungen über intelligente digitale Services bis hin zu herausragendem Design.
Hier erhalten Ideen eine Bühne, die nicht nur überzeugen, sondern die Zukunft aktiv gestalten.
Eine unabhängige Jury aus 20 renommierten Branchenexpertinnen und -experten bewertet die Einreichungen in insgesamt 10 Kategorien. Darüber hinaus können Sonderpreise vergeben werden. Prämiert werden Innovationen mit hoher Innovationskraft, ausgezeichneter Nutzerfreundlichkeit und starkem Marktpotenzial – Produkte, die neue Maßstäbe setzen und Impulse für morgen liefern.
Die für einen R+T Innovationspreis nominierten Unternehmen finden Sie ab Herbst 2026 hier.
Rückblick R+T Innovationspreis 2024
Die Jury 2027 stellt sich vor
- Holger Dirks | Chefredakteur GFF und Siso Sicht+Sonnenschutz, Holzmann Medien GmbH & Co. KG
- Stefan Elgaß | Chefredakteur ALUMINIUM KURIER und metall-markt.net, PSE Redaktionsservice GmbH
- Carsten Gritzan | Chefredakteur Tür-Tor-Fenster Report, Kiosk Verlag
- Kai-Uwe Grögor | Geschäftsführer BVT - Verband Tore
- Peter Huber | Sachverständiger und Vizepräsident Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS)
- Björn Kuhnke | Technischer Koordinator Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA)
- Prof. Jörn-Peter Lass | Direktor Normung beim ift Rosenheim, Institut für Fenstertechnik e. V.
- Maren Meyerling | Chefredakteurin RTS Magazin, Verlagsanstalt Handwerk GmbH
- Dirk Meyer-Tonndorf | Vorstandsvorsitzender des BVT – Verband Tore
- Gerd-Joachim Müller | Geschäftsführer des Sachverständigenbüro Müller
- Sandra Musculus | Präsidentin des Industrieverbandes Technische Textilien Rollladen Sonnenschutz e.V. (ITRS)
- Lars Rippstein | Geschäftsführer des Industrieverbandes Technische Textilien Rollladen Sonnenschutz e.V. (ITRS)
- Jan Rohwer | Geschäftsführender Gesellschafter, Verleger und Redakteur bauelemente bau, Verlag für Fachpublizistik GmbH
- Yvonne Schneider | Redakteurin + CvD bei M&T, Rudolf Müller Mediengruppe
- Sebastian Schott | Freier Architekt MA AAD, Geschäftsführer Schwarz Architekten
- Dr. Claus Schwenzer | Juryvorsitzender und Ehrenvorsitzender des BVT – Verband Tore
- Gerhard Sperling | Referatsleiter Technik im ViS - Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz e.V.
- Olaf Vögele | Sachverständiger und Geschäftsführer bei media4technologies UG, Redakteur GLASWELT, Gentner Verlag
- Frank Wigger | Technischer Referent Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V.
- Peter Winters | Founding Member Emeritus ES-SO

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit fünf Jahren Chefredakteur der Fachzeitschriften sicht & sonnenschutz sowie GFF - Glas Fenster Fassade.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Das Themenspektrum von sicht & sonnenschutz ist sehr breit und umfasst Indoor, Outdoor, SmartHome und Tore. Das macht meine Arbeit vielfältig und abwechslungsreich. Bei Messen und Vor-Ort-Besuchen kommt man viel herum und lernt neues kennen. Was will ich mehr.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Ich erhalte einen direkten und detailreichen Einblick in die Neuentwicklungen der Branche. Das ist in dieser Form einmalig und ein Privileg, das ich sehr zu schätzen weiß.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Stillstand ist Rückschritt: Das gilt für alle Unternehmen, egal in welcher Branche. Insofern erwarte ich Einreichungen, die neue Vorteile für die Nutzer von Sonnenschutzlösungen oder Toren bieten.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Als Ausgleich zum beruflichen Alltag treibe ich regelmäßig Sport, entweder Radfahren, Joggen oder Schwimmen.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Das Fahrrad.
© Bild: Holzmann Medien

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Beim Blick zurück habe ich festgestellt: Es sind inzwischen über 40 Jahre journalistische Arbeit. Eine lange Zeit, in der ich die Metallbau-, Fenster- und Fassadenbranche begleiten darf. Seit 2012 gestalten wir mit dem E-Paper metall-markt.net aktiv den digitalen Weg in die Zukunft der Fachzeitschriften.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Die Mischung aus Persönlichkeiten, Technik und starken Ideen! Und natürlich die Menschen, die mit Herzblut für ihre Themen brennen. Wenn Theorie auf Baustellenstaub trifft – genau dort fühle ich mich zuhause.
Was motiviert Sie, Teil der R+T-Innovationspreis-Jury zu sein?
Ganz einfach: Ich darf offiziell neugierig sein! Neue Ideen entdecken, hinter die Kulissen schauen und mich mit den anderen Juroren über Zukunftsthemen austauschen – das macht großen Spaß. Es gibt kaum etwas Spannenderes, als echte Innovationen aus nächster Nähe zu erleben.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Digitaler, nachhaltiger – und garantiert nicht langweiliger! Ich wünsche mir Produkte, die echte Lösungen bieten, statt neue Probleme zu schaffen. Mutige Konzepte, frischer Erfindergeist und eine Portion Praxisnähe wären ideal. Und gern auch Einreichungen, die das Gewohnte einmal richtig auf den Kopf stellen.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Wenn Zeit bleibt, steige ich gern aufs Motorrad und genieße zusammen mit meiner Liebsten den Fahrtwind über den Brenner in Richtung Italien. Oder ich bin draußen unterwegs – Kamera in der Hand, frische Luft in der Lunge. Und manchmal sitze ich einfach am Rechner mit einem Kaffee, während das nächste E-Paper von metall-markt.net seinem Upload entgegengeht.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre selbst erfunden haben könnten, welche wäre es?
Definitiv das Internet – ohne das gäbe es weder Online-Jury-Meetings noch mein E-Paper. Und nebenbei spart es Wege, Papier und gelegentlich auch Nerven.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig?
Aktuell bin ich als Verleger und leitender Redakteur für diverse Veröffentlichungen im Fachmagazin-Bereich aus der Industrie und der Kultur verantwortlich. Unter anderem für den ‘Tür-Tor-Fenster-Report’. Die Industrie-Linie betreue ich seit vielen Jahren in entscheidenden Positionen. Als Inhaber und Geschäftsführer des Kiosk-Verlages lenke ich die Geschicke diverser Magazin- und Event-Formate. Messen, Symposien und Konferenzen begleiten die Print- und Digital-Publikationen.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Ein besonderes Plus in meiner Tätigkeit ist zweifelsohne die Vielseitigkeit und die ständige Konfrontation mit dem Fortschritt, direkt am Puls der Entscheider.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Es ist ein großes Privileg, mit Kollegen und Kolleginnen aus den unterschiedlichen Bereichen der Branche die Entwicklungen zu diskutieren. Eine wunderbare Diversität im Austausch, die nicht häufig in Anspruch genommen werden kann. Die R+T Innovationspreis Jury bietet da eine tolle Gelegenheit.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Natürlich sind es anspruchsvolle Zeiten. Geopolitisch und branchenspezifisch, im Besonderen was das Verlagswesen angeht. Trotzdem sehe ich recht positiv in die Zukunft und bin motiviert, mich mit meinem Unternehmen konzeptionell den Gegebenheiten und den daraus entstehenden Möglichkeiten zu stellen. Was die diesjährigen Einreichungen des Innovationspreises angeht, bin ich mir mit Blick auf die vergangene Veranstaltung sicher, erneut die ein oder andere positive Überraschung zu erfahren. Vielleicht ist ein Gamechanger dabei? Ich freue mich sehr und bin gespannt.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Als Vater von drei Töchtern bleibt kein großer Spielraum für freie Entscheidungen, neben der beruflichen Tätigkeit. :-). Ein perfekter Ausgleich.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Wenn ich eine Innovation der letzten 100 Jahre hätte erfinden können, wäre es definitiv das Internet. Es hat unsere Welt auf eine völlig neue Weise vernetzt, den Zugang zu Wissen demokratisiert und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglicht. Besonders faszinierend finde ich, dass eine technische Erfindung so tiefgreifende gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen ausgelöst hat. Eine Idee, die Menschen weltweit verbindet und täglich Milliarden von Leben beeinflusst.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit 13 Jahren Geschäftsführer des BVT-Verband Tore und der RAL-Gütegemeinschaft Metallzauntechnik e.V.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Der Kontakt zu unseren Mitgliedern und das breite Themenspektrum, mit dem man es im Verband zu tun hat.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Die Einreichungen für den Innovationspreis zeigen, wie kreativ unsere Branche und die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind. Es macht Spaß, die Begeisterung und das Engagement der Menschen zu sehen, die hinter den Neuentwicklungen stehen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung trifft auch die Torbranche. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die Wirtschaft und damit auch die Bauindustrie, von der wir maßgeblich abhängen, sich im kommenden Jahr zumindest stabilisieren. Unter den Einreichungen werden, wie schon oft in der Vergangenheit, wieder Innovation zu sehen sein, die vielleicht nur in einem kleinen Detail liegen, aber trotzdem eine große Wirkung haben können.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Mit den kleinen Entdeckungen des Alltags.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Das selbstschärfende Kochmesser.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit über 40 Jahren im Rollladen- und Sonnenschutzhandwerk tätig – als Meister, Unternehmer, Ausbilder, Sachverständiger und engagierter Verbandsmensch. Seit Oktober 2025 bin ich Vizepräsident des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS), zuvor im Präsidium verantwortlich für Berufsbildung und Technik. In unserem Familienbetrieb in Wasserburg am Inn bin ich heute für alle Fragen zur Technik und sonstige Arbeiten, wo ich gebraucht werde – geführt wird das Unternehmen inzwischen in dritter Generation von meiner Tochter. Darüber hinaus bin ich zertifizierter „Sun Shading Expert“-Trainer der europäischen Organisation ES-SO. In dieser Rolle verbreite ich den Smart Solar Shading Advisor Kurs, um Wissen über energieeffizienten, intelligenten Sonnenschutz in unserer Branche weiterzugeben und europaweit stärker zu verankern.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Mich fasziniert die Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Technologie. Sonnenschutz ist heute weit mehr als Komfort – er steht für Energieeffizienz, Klimaschutz und Lebensqualität. Diese Vielfalt, kombiniert mit technischem Fortschritt und Nachhaltigkeit, macht unser Handwerk einzigartig.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Innovation ist der Schlüssel zur Zukunft unserer Branche. Als Jurymitglied begeistert es mich, neue Ideen und technische Entwicklungen kennenzulernen, die unser Handwerk stärken. Besonders schätze ich den fachlichen Austausch im internationalen Kreis und den Einblick in die Innovationskraft unserer Industrie.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Unsere Branche spielt eine zentrale Rolle im energieeffizienten Bauen und im Klimaschutz. Intelligente, vernetzte Sonnenschutzsysteme werden künftig selbstverständlich sein – im Neubau ebenso wie in der Sanierung. Von den Einreichungen 2027 erwarte ich praxisnahe Lösungen, die Komfort, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereinen – und zeigen, wie innovativ unser Handwerk denkt.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Dann bin ich gerne in meinem/unserem Betrieb, im Austausch mit jungen Menschen in der Ausbildung – oder in Wasserburg am Inn bei einem guten Glas Wein. Ich engagiere mich lokal wie auch auf Verbandsebene, um Wissen, Begeisterung und Zukunftsperspektiven für unser Handwerk zu fördern. Sonst bin ich auch noch zu Fuß oder mit dem Radl in den Bergen unterwegs im Sommer sowie auch im Winter.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Das Smartphone. Es hat die Art, wie wir kommunizieren, lernen und arbeiten, revolutioniert – und steht wie kaum etwas anderes für vernetzte Intelligenz, steuert noch dazu viele Produkte unserer Branche. Genau das wünsche ich mir auch für unsere Branche: Innovationen, die Menschen verbinden und den Alltag besser und lebenswerter machen.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit 2024 technischer Koordinator bei der Industrievereinigung Rollladen Sonnenschutz, Automation.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Bei der IVRSA bin ich für sämtliche technischen Aktivitäten des Verbandes zuständig. Beispielsweise begleite ich die gesamte Normungsarbeit, recherchiere technische Sachverhalte, die unsere Branche betreffen, kümmere mich um Themen wie Aus- und Weiterbildung oder koordiniere die technischen Projekte unserer Fachausschüsse. Das macht die Arbeit sehr vielseitig und bereitet große Freude. Zudem schätze ich den Austausch und die Kontakte in der Branche sehr. Inhaltlich finde ich, ist unsere Branche mit extrem spannenden Themen aufgestellt.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Es ist schon etwas Besonderes, lange bevor sich die Tore der Messe öffnen, die Neuentwicklungen des Marktes zu sehen und genau unter die Lupe nehmen zu können. Insbesondere in so einer Runde von Branchenexperten. Es ist ein guter Indikator in welche Richtung wir uns entwickeln und welche Trends unsere Branche bewegen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Wir schauen auf die Umsetzung der neuen Bauproduktenverordnung. Ein Prozess, der gerade erst begonnen hat und uns noch einige Zeit beschäftigen wird. Viel Bürokratie, die die Hersteller vor der Brust haben. Wie weit die Branche 2027 mit der Umsetzung sein wird und welche Auswirkungen wir am Markt und bei den Produkten beobachten werden können, wird sicherlich interessant. Einige Hersteller werden hier sicherlich die Nachhaltigkeit ihrer Produkte herausstellen. Die entscheidenden Zukunftsthemen bleiben Resilienz und Energieeffizienz und Nachhaltigkeit unserer Produkte. Hinsichtlich der Einreichungen bin ich gespannt, was im Bereich der Steuerungen zu sehen sein wird. Gerade mit Blick auf klimatischen Komfort, Gesundheit und Energieeffizienz hoffe ich auf einfache Lösungen für die komplexen Regelungsstrategien. Im Sinne von „komplizierte Dinge einfach machen“ würde ich gerne intelligente, benutzerfreundliche Lösungen sehen.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Neben der Arbeit steht die Familie bei mir ganz oben. Wir sind gerne in der Natur unterwegs oder verbringen unsere Freizeit aktiv. Wenn´s sportlich wird, dreht sich bei uns alles um Basketball, Laufen oder Radsport. Besonders beim Laufen am Rhein oder im Siebengebirge kann man gut den Kopf für neue Ideen frei bekommen.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Den Computer!

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin als Direktor Normung des ift Rosenheim seit über 40 Jahren in der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche tätig. Des Weiteren bin ich Convenor des europäischen Normenausschusses CEN/TC 33/WG 1 “Fenster und Türen” sowie Obmann des nationalen Spiegelausschusses NA 005-09-01 AA_SpA „Türen-Tore-Fenster-Abschlüsse-Baubeschläge-Vorhangfassaden“.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Die Möglichkeit die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten, indem ich meine umfangreiche Erfahrung und Sachkenntnis in einer Vielzahl von Ausschüssen und Normungsgremien sowie als Gutachter, Fachreferent, Autor und Lehrbeauftragter national und international zur Verfügung stelle.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Die Möglichkeit, den Fortschritt der R+T Branche mitzugestalten. Der R+T Innovationspreis bringt kreative Köpfe, technisches Know-how und nachhaltige Ideen zusammen – das inspiriert mich sehr. Als Jurymitglied kann ich aktiv dazu beitragen, Innovationen sichtbar zu machen, die echten Mehrwert schaffen – für Unternehmen, Anwender und die Umwelt.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Zukunft der Branche ist stark geprägt von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Nutzerorientierung. Ich sehe großes Potenzial in intelligenten vernetzten Systemen, die zur Energieeffizienz von Gebäuden beitragen. Weitere Punkte sind Lösungen, die den Komfort erhöhen und schonend mit Ressourcen umgehen. Von den diesjährigen Einreichungen erwarte ich deshalb mutige Ideen – Innovationen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen wie Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Gestaltung neu denken.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Ich beschäftige mich gerne mit neuen Technologien und Trends – aber auch mit Kunst, Architektur und Natur, weil hier oft unerwartete Denkanstöße für kreative Lösungen entstehen. Außerdem schätze ich den Austausch mit jungen Mitarbeitern und Studenten, etwa in Forschungsprojekten oder in Lehrveranstaltungen an der Hochschule, um Innovationsgeist und Neugier zu fördern.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Ich hätte gerne das Internet erfunden – nicht nur wegen seiner technischen Brillanz, sondern wegen der Möglichkeit in einem gigantischen Datenbestand zu recherchieren und Fähigkeiten, Menschen, Wissen und Kulturen weltweit zu verbinden. Das Internet hat die Art, wie wir kommunizieren, lernen und arbeiten, grundlegend verändert – ein perfektes Beispiel für eine Innovation mit nachhaltigem, globalem Einfluss.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit über 15 Jahren Chefredakteurin des RTS Magazins und damit tief in der Branche für Rollladen, Tore und Sonnenschutzsysteme verwurzelt. In dieser Zeit durfte ich unzählige Entwicklungen, Trends und Innovationen hautnah begleiten – eine Branche, die sich ständig weiterentwickelt und nie stillsteht!
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Mich begeistert, wie vielseitig die Branche ist: Es gibt eine Vielzahl an hochfunktionalen Lösungen, die zu Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Komfort beitragen – und dabei auch noch ästhetisch überzeugen. Besonders schätze ich aber die Menschen dahinter – kreative Köpfe, technische Tüftler und leidenschaftliche Unternehmer, die mit Herzblut an ihren Ideen arbeiten. Diese Mischung aus Innovation, Technik und Persönlichkeit macht meine Arbeit so spannend.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Der R+T Innovationspreis ist für mich das Schaufenster der Zukunft unserer Branche. Hier wird sichtbar, welche Innovationskraft und welcher Erfindergeist in ihr stecken. Es ist unglaublich inspirierend, die neuesten Entwicklungen im Detail zu prüfen, Trends zu erkennen und sich mit den anderen Jurymitgliedern fachlich dazu auszutauschen. Dieser Blick hinter die Kulissen motiviert mich jedes Mal aufs Neue.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Ich bin überzeugt, dass der Stellenwert unserer Branche in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Themen wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wohnkomfort rücken immer stärker in den Fokus – und genau hier leisten unsere Produkte einen entscheidenden Beitrag. Ich hoffe, dass das künftig auch in der politischen Diskussion und bei den Endverbrauchern noch stärker wahrgenommen wird. Von den diesjährigen Einreichungen erwarte ich spannende Impulse – mutige Ideen, die neue Wege gehen und zeigen, wie innovativ unsere Branche wirklich ist.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Beruflich bin ich eigentlich ständig in der Branche unterwegs. Privat spielt meine Familie eine große Rolle, die meinen Alltag mühelos ausfüllt. Aber ich nehme mir auch gerne Zeit für Sport, gute Gespräche mit Freunden und Freundinnen und, wenn es richtig gut läuft, für ein gutes Buch.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre hätten erfinden können, welche wäre es?
Spontan würde ich sagen: das Internet. Es hat unsere Kommunikation, unser Wissen und unsere Arbeitswelt revolutioniert – und das in einem Tempo, das man sich früher kaum vorstellen konnte. Diese Art von Innovationskraft, die das Leben aller Menschen verändert, finde ich faszinierend.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Seit dreißig Jahren im Bereich Tore und Verladetechnik
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Im gewerblichen Umfeld ist jedes Projekt am Bau eine neue Herausforderung
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis-Jury zu sein?
Natürlich das Kennenlernen von Entwicklungen im Bereich der Tor-Industrie, aber auch Einblicke in andere Industrien und dabei die spannenden und konstruktiven Diskussionen in der Jury über vermeintliche Kleinigkeiten, welche sich am Ende als Game-Changer herausstellen
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Der Markt für Tore in Deutschland bewegt sich im Takt der Bauinvestitionen – ob in neue Industrieanlagen oder im Wohnungsbau. Beide Bereiche stehen aktuell unter erheblichem Druck: hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und eine schwächelnde Konjunktur bremsen die Entwicklung deutlich. Natürlich werden die Ideen rund um den R+T Innovationspreis diese Herausforderungen nicht über Nacht lösen. Aber vielleicht steckt in der einen oder anderen Innovation genau das Potenzial, neue Wege und Märkte für uns Torbauer zu öffnen – so wie es beispielsweise die beim R+T Innovationspreis 2024 ausgezeichnete GfA-Lösung gezeigt hat, bei der eine Wallbox direkt in die Torsteuerung integriert ist.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Als Geschäftsführer eines kleinen Mittelständlers gibt es reichlich Themen, mit denen man sich auseinandersetzen muss.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Viele Dinge haben unser Leben vereinfacht und verändert. Eine wirklich bahnbrechende Erfindung ist jedoch der Spreizdübel – ohne ihn wäre die Arbeitsteilung auf Baustellen nicht denkbar.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit 2004 öbuv Sachverständiger der IHK Frankfurt a. Main mit Bestellungsgebiet Tore, Rollladen und Sonnenschutz. Ich bearbeite jährlich ca. 120 Gutachterfälle, hierbei 50 % für die Justiz (Gerichte) und 50% für private Auftraggeber, wie Hersteller und Versicherungen aber auch Bauträger. Im Jahr 1970 habe ich als Hilfsmonteur mein erstes Rolltor montiert und später als techn. GF die Müller Metallbau GmbH gegründet. Bis heute bin ich unserer Branche treu geblieben.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Unglaublich abwechslungsreich: Immer, wenn man glaubt man habe schon alles gesehen, kommt etwas Neues auf den Markt - und schon sind wir beim Innovationspreis. Übrigens ich bin/war Patentinhaber für das schraubenlose Sektionaltor!
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Die Innovationen selbst aus erster Hand serviert zu bekommen sowie der Austausch hierüber mit den Kollegen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Mit zunehmender Verglasung der Gebäude und gleichzeitiger Erderwärmung bin ich sowohl für die Sonnenschutz- als auch für die Torbranche optimistisch. Tore werden schneller, größer und optisch einfach schöner. Ich bin erwartungsfrei, freue mich aber auf die tollen Überraschungen, die es bestimmt geben wird.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Im Sonnenschutzbereich derzeit mit einer steigenden Anzahl von Pergolen, nachlassend mit zip-Screens, steigend mit Raffstores. Im Torbereich häufig mit dem Mindestschutzniveau und bei Rollläden ständig und wiederholt mit Montageproblemen.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Das wartungsfreie Produkt - sei es Tor, Sonnenschutz oder Rollladen - der Kunde legt es darauf an.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit 2001 im Bereich der Technischen Konfektion tätig.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Die Vielfalt. Sonnenschutztextilien und Sonnenschutz sind mehr als eine optische Maßnahme und leisten zum Beispiel einen Beitrag zum klimaangepassten Wohnen und Arbeiten.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Die Begeisterung für den Ideenreichtum und die technische Vielfalt unserer Branche.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
In Zeiten des Klimawandels liegt mein Augenmerk auf dem klimaangepassten Wohnen und Arbeiten mit automatisiertem Sonnenschutz und da liegt auch die Zukunft unserer Produkte aus meiner Sicht.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Mit meinem Job, meinem Ehrenamt im Industrieverband und natürlich habe ich auch ein Privatleben – dieses ist vor allem geprägt durch meinen Hund Ernst.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Den Geschirrspüler wie Josephine Cochrane oder Kevlar wie Stephanie Louise Kwolek: während ich zur Kevlar-Faser eine eher berufliche Affinität habe, begeistert der Geschirrspüler mich vor allem privat.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Fast mein ganzes Berufsleben habe ich technischen Textilien für den Sonnenschutz gewidmet. Zunächst im Vertrieb, und seit 2018 als Geschäftsführer unseres Industrieverbandes Technische Textilien, Rollladen, Sonnenschutz (ITRS e.V.).
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Der Kontakt zu vielen fantastischen Menschen – im ITRS e.V. sogar ohne Scheuklappen und Konkurrenzdenken.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Die Neugier. Manchmal begeistert mich bei Neuheiten ein großer Wurf. Aber oft sind es auch die kleinen, überraschenden Details, die mich besonders beeindrucken.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Zukunft unserer Branche ist großartig, denn ohne Sonnenschutz sind Gebäude in Zukunft nicht mehr gesund bewohnbar. Jedes Jahr denke ich dann, es gibt schon alles im Sonnenschutz – bis wieder jemand mit einer tollen Idee „um die Ecke kommt“. Aktuell hoffe ich auf die universelle Entwicklung im Smart-Home-Bereich, weil sowohl unser eigenes Haus als auch unser Büro noch automatisiert werden müssen!
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Im beruflichen Alltag mit den Wünschen, Fragen und Bedürfnissen unserer Mitgliedsunternehmen. Und in der Freizeit sind meine Frau und ich gerne mit unserer Dackeldame Josy draußen unterwegs. Übrigens – bei 35 Grad im Schatten gibt es kaum besseren Sonnenschutz als das Blätterdach im Wald.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Da ich jahrelang in unserem eigenen Haus das Problem hatte – alles, was dreieckige Dachgauben beschatten kann. Denn oft wollen Planer nur ein schönes Gebäude zeichnen, vergessen aber die Realität unserer immer heißer werdenden Sommer.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Mit der Fachzeitschrift „bauelemente bau“ bieten wir den Personen, die sich beruflich mit Fenstern, Türen, Fassaden sowie auch dem Sonnen-/Hitzeschutz und Toren beschäftigen, seit fast 50 Jahren einen monatlich aktuellen und umfassenden Spiegel der Branche. Hier bin ich seit 2015 als Redakteur und seit 2016 als Geschäftsführer des Verlags für Fachpublizistik GmbH, in welchem unsere Fachzeitschrift erscheint, mit an Bord.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Er ist extrem vielseitig und man bekommt eine Menge von der Branche und ihren Gepflogenheiten mit. Insbesondere begeistert mich neben den Produkten, welche eine ganze Menge zur Lösung einer der größten Herausforderungen unserer Zeit beitragen, die Bodenständigkeit der Akteure. Als Redakteur und Journalist fühlt man sich bei großen Terminen und auch bei individuellen Terminen immer sehr gut aufgehoben. Zudem bekommt man Einblicke in Unternehmen und deren Produktionen, die so sonst wohl nur selten außenstehende Personen zu Gesicht bekommen. Dies hat auch sehr viel mit einem uns entgegengebrachten Vertrauen zu tun, was ich ebenfalls sehr schätze.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Man bekommt die Chance, die eingereichten Produkte nochmal etwas genauer und intensiver unter die Lupe nehmen zu können, als man es sonst beim Bearbeiten einer Pressemitteilung macht. Nicht zuletzt reizt mich auch die Diskussion mit den anderen Teilnehmenden der Jury, die nochmal einen anderen Blickwinkel auf die zu bewertenden Produkte mitbringen. So etwas kann den eigenen Horizont nur erweitern. Alleine schon deswegen bin ich dem Team der R+T sehr dankbar, dass es auf die Idee gekommen ist, mich in die Jury des Innovationspreises mit aufzunehmen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Wie schon erwähnt trägt die Sonnenschutz-Branche – wie auch die verwandten Branchen, die sich mit der Gebäudehülle befassen – einen erheblichen Anteil dazu bei, die Energiebilanz des Gebäudebestandes signifikant zu verbessern und somit auch zur Verwirklichung der von der EU gesetzten Klimaziele. Darin, aber das ist nichts Neues, liegt eine sehr große Chance für die Zukunft der Branche. Leider rücken diese Chancen derzeit aus dem Fokus, da sich die Unternehmen in der nahen Zukunft weiterhin massiv mit Themen wie Fach- beziehungsweise Arbeitskräftemangel, Inflation und Konsolidierung und vielem mehr auseinanderzusetzen haben. Wenn dann Bauherren und Investoren bereit sind, wieder mehr zu investieren, sei es in die Sanierung oder den Neubau, hat die Branche meiner Ansicht nach gute Chancen, in der Zukunft wieder wachsen zu können.
Von den diesjährigen Einreichungen erhoffe ich mir, dass die Entwicklung weiter in Richtung klimaresilienter Produkte geht. Beeindruckt bin ich aber auch von den kleinen Gadgets, die entwickelt wurden, um den Arbeitsalltag der Kunden oder auch den eigenen zu erleichtern.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Beruflich mit der Erstellung unserer „bauelemente bau“ und dabei mit allem, was redaktionell dazugehört, sowie der Pflege unserer Online-Auftritte. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Belange unseres Verlags. Privat gehe ich sehr gerne auf Konzerte und bin generell sehr musikinteressiert. Auch auf und – in letzter Zeit immer mehr beziehungsweise ausschließlich – neben dem Sportplatz (nicht nur Fußball!) bin ich des Öfteren mal anzutreffen.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Oh, das ist eine gute und auch schwierige Frage. Denn eine Innovation ist ja in den meisten Fällen auch getrieben von Unternehmen. Als Redakteur und insbesondere als Jury-Mitglied sollte sich eine gewisse Neutralität wahren. Aber ich glaube, ich wäre schon ein klein wenig stolz auf mich, wenn ich am Konzept der intelligenten und automatischen Steuerung von sommerlichem und winterlichem Wärmeschutz beteiligt gewesen wäre. Außerhalb der Branche würde mir persönlich definitiv die Elektrifizierung der Musikinstrumente fehlen. Die hilft schon sehr, wenn man auf Konzerte geht und auch etwas mitbekommen beziehungsweise hören möchte.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin für die Medienmarke M&T seit 18 Jahren als Redakteurin bzw. Managerin für den Programmereich tätig. Ich bin unter anderem verantwortlich für den Deutschen Metallbaupreis und die Branchenveranstaltung Metallkongress.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Die Menschen, die im Metallhandwerk arbeiten und deren besonderen Leistungen. Die Vielfalt, die sich von den Schmieden über die Fassadenbauer bis zu den Stahlbauern erstreckt begeistert mich immer wieder aufs Neue und ich finde es großartig, ein Teil dessen sein zu dürfen, hinter die Kulissen zu schauen und die Leistungen in unseren Medien zeigen zu können.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Die Unternehmen, die so mutig sind, ihren Hut in den Ring zu werfen und sich einer Jury zu stellen, haben meinen absoluten Respekt. Und diese Ehre, als Jurymitglied die Innovationen zu sehen, miteinander zu vergleichen und die Besonderheiten zu finden, motiviert mich sehr.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Ich glaube, die Metallhandwerksbranche kann auch in Zukunft spannende Aufträge erwarten. Bemühen müssen sich die Betriebe um Fachkräfte und neue Technologien, um fehlende Fachkräfte auszugleichen. Ich erwarte von den diesjährigen Einreichungen zum R+T-Innovationspreis, dass die Bewerber neue Technologien mit einbeziehen, das Fehlen von Fachkräften beispielsweise bei der Montage ihrer Produkte berücksichtigen und den Handwerker mit ihren Möglichkeiten bestmöglich unterstützen und dies auch in der Bewerbung herausstellen.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Beruflich mit dem Metallhandwerk, seinen Bedürfnissen und darauffolgend den Produkten und Angeboten, die wir dem Handwerker bieten können. KI ist eine spannende Technologie, die ich persönlich gerne noch besser nutzen können würde, daran arbeite ich. Und außerdem bin ich ein absoluter Draußen-Mensch und verbringe gerne den ganzen Sommer möglichst vor der Tür.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Definitiv der Campingbus. Er ermöglicht es, an viele Orte zu kommen, wo es schön ist. Und man kann direkt dortbleiben, denn alles, was man braucht, hat man schon dabei – wie eine Schnecke mit ihrem Haus. Unter der Markise ein Glas Wein trinken und den Sommer genießen – wenn es das nicht schon gäbe, würde ich es erfinden.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin Freier Architekt in Stuttgart mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung, seit 2024 bin ich Geschäftsführer bei Schwarz Architekten in Stuttgart und dort verantwortlich für Wettbewerbe, Studien und Konzeption.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Die Möglichkeit, in jedem neuen Projekt einen ganzheitlichen individuellen Ansatz zu entwickeln und in ein funktional und gestalterisch stimmiges Konzept zu überführen, welches das Projekt vom Entwurf bis zur Realisierung trägt.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Innovative, gestalterisch anspruchsvolle neue Ideen zu bewerten.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Integration von künstlicher Intelligenz wird auch das Berufsbild von Architekten verändern und entwickeln – ich erwarte auch bei den diesjährigen Einreichungen Produkte, die sich mit dem Thema KI auseinandersetzen und Potentiale aufzeigen.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Familie und Sport.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Besonders in Erinnerung ist mir die Einführung des ersten iPhone durch Steve Jobs im Jahr 2007 – spannend zu sehen, wie ein Produkt mit einem hohen Innovationsgrad Einzug in die Gesellschaft erhalten hat und diese seither stark geprägt + verändert hat.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
In der Herstellung von Industrietoren seit 1993
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Keine Einbausituation ist wie die vorherige – es gibt auch nach so langer Zeit noch viele Herausforderungen!
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Spannende Einblicke in eine sehr innovative und kreative Branche. Insbesondere die Bedeutung des Sonnenschutzes wird durch den Klimawandel stetig steigen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Branche wird zukünftig an Bedeutung gewinnen, da Automatisierung, Vernetzung, Einbruch- und Starkregenschutz, Sonnenschutz, Energieeffizienz auch wegen des demografischen Wandels immer wichtiger werden. Ich denke, KI wird bei den Einreichungen Einzug halten, sodass die Produkte noch anwenderfreundlicher, sicherer und „intelligenter“ im Sinne von vorausschauenden Aktionen (z.B. durch Verknüpfung von Antriebs- und Steuerungstechnik mit Wetterdaten) werden.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Ich versuche, unser Unternehmen gut durch diese volatilen Zeiten zu leiten und den Beschäftigten und Kunden ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und Sicherheit zu geben.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Den Dübel

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit 10 Jahren bei unserem Verband als Referatsleiter Technik tätig und betreue u.a. unsere technischen Projektgruppen und begleite die Normungsaktivitäten im Bereich innenliegender Sicht- und Sonnenschutz
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Mich fasziniert die Verbindung von Funktionalität, Ästhetik und Nachhaltigkeit in unseren Produkten. Besonders spannend finde ich, wie intelligente Sonnenschutzsysteme heute weit mehr sind als reine Verschattungselemente: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, steigern den Nutzerkomfort und werden zunehmend zu integralen Bestandteilen smarter Gebäudekonzepte.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Ich möchte aktiv dazu beitragen, zukunftsweisende Ideen zu fördern, die unsere Branche voranbringen. Der Innovationspreis bietet eine einzigartige Plattform, um kreative Köpfe zu unterstützen und Entwicklungen zu würdigen, die echten Mehrwert für Nutzer, Umwelt und die gesamte Branche schaffen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Zukunft liegt in der intelligenten Vernetzung und Automatisierung, gepaart mit nachhaltigeren Materialien und Produktionsprozessen. Ich erwarte Lösungen, die auf veränderte Klimabedingungen reagieren, beim Energiesparen helfen und gleichzeitig höchste Designansprüche erfüllen. Besonders gespannt bin ich auf Konzepte, die KI-gestützte Steuerungen oder kreislaufwirtschaftliche Ansätze integrieren.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport und unternehme viel mit meinen beiden Hunden.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Das Internet, weil es die Art und Weise, wie wir kommunizieren, zusammenarbeiten und Wissen teilen, revolutioniert hat. Oder auf unsere Branche bezogen: Waben-/Honeycomb-Plissees, deren innovative Wabenstruktur spürbare Wärmedämmung ans Fenster brachte und eine eigene Effizienz-Kategorie geschaffen hat.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin seit fast 40 Jahren in der Sonnenschutzbranche tätig. Seit 1992 arbeite ich europaweit als unabhängiger Sachverständiger für Fassaden, Rollläden, Tore, Sonnenschutzsysteme, Antriebe und Steuerungen, inklusive CE-Kennzeichnung und Werksproduktionskontrolle. Seit 2000 bin ich zudem als Fachjournalist, Speaker und in verschiedenen Normungsgremien und technischen Ausschüssen von Verbänden aktiv.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Mich begeistert, dass sich in meinem Bereich Technik, Gestaltung und Nutzen unmittelbar verbinden. Sonnenschutz ist nie nur ein Produkt, sondern immer Teil eines Gesamtsystems aus Komfort, Tageslicht, Klima und Energie. Wenn eine Lösung im Sommer Überhitzung verhindert, im Winter solare Gewinne zulässt und zugleich zur Architektur passt, entsteht echter Mehrwert. Diese Balance aus Funktion, Ästhetik und messbarer Effizienz immer wieder neu zu entwickeln, fasziniert mich bis heute.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Mich motiviert die Chance, Entwicklungen sichtbar zu machen, die unsere Branche wirklich voranbringen. Die R+T ist dafür weltweit die wichtigste Bühne. Der Innovationspreis zeichnet nicht nur gute Ideen aus, sondern Lösungen mit echter Praxisrelevanz. Seit 2006, und damit inzwischen zum achten Mal, bin ich Teil der Jury. Diese Kontinuität erlaubt mir, Trends und Reifegrade verlässlich einzuordnen und Innovationen zu stärken, die Komfort, Energieeffizienz und Gestaltung sinnvoll verbinden.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Die Zukunft unserer Branche liegt in der Verbindung von Sonnenschutz, Gebäudeautomation und Energieeffizienz. Wir werden noch stärker Fassaden sehen, die aktiv reagieren: Sie verschatten intelligent, nutzen Tageslicht gezielt, unterstützen Lüftungskonzepte und können im Idealfall sogar Energie liefern. Entscheidend ist das System: Nicht das einzelne Produkt, sondern das Zusammenspiel von Steuerung, Material, Mechanik und Nutzerkomfort. Von den diesjährigen Einreichungen erwarte ich deshalb Lösungen, die robust, montagefreundlich, serviceorientiert und nachweislich wirksam sind, also Innovation mit Substanz, nicht nur neu, sondern auch besser.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Dann beschäftige ich mich vor allem mit der Weitergabe von Wissen. Die Ausbildung des Nachwuchses und die fachliche Weiterbildung in der R+S-Branche liegen mir besonders am Herzen. Wir haben großartige technische Möglichkeiten, aber wir brauchen Menschen, die sie verstehen, montieren und weiterentwickeln. Deshalb engagiere ich mich als Journalist, in Schulungen, Meisterkursen und Fachseminaren und begleite Betriebe, auch mit Blick auf Fachkräftesicherung und gelingende Betriebsübergaben. Mir ist wichtig zu zeigen: Unser Handwerk ist technisch anspruchsvoll, kreativ und gesellschaftlich relevant.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Dann wäre es die adaptive Gebäudehülle. Eine Fassade, die nicht passiv abschirmt, sondern aktiv reagiert: Sie verschattet bei Hitze, nutzt im Winter solare Gewinne, lenkt Tageslicht blendfrei und kann sogar Strom erzeugen, wie etwa über dynamische BIPV-Lamellen. So wird die Fassade vom Bauteil zum Energie- und Klimaakteur. Entscheidend ist nicht das einzelne Produkt, sondern das Zusammenspiel aus Material, Mechanik und intelligenter Steuerung. Dort entsteht echter Fortschritt für Komfort, Effizienz und Klimaschutz.

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich arbeite im Technischen Kompetenz-Zentrum beim BVRS e.V. seit dem 1.1.2025.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Kontakt mit Menschen aus unserer Branche und benachbarten Bereichen.
Was motiviert Sie, Teil der R+T Innovationspreis Jury zu sein?
Interesse an neuen Entwicklungen, Spaß an Tüfteleien.
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind, und was erwarten Sie von den diesjährigen Einreichungen?
Rosig! Klimaschutz geht nicht ohne Sonnenschutz, und der wird immer wichtiger. Bei so viel Arbeit muss man auf die Balance achten, und das geht hervorragend mit Outdoor Living Produkten.
Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade Innovationen bewerten?
Den kleinen und großen Herausforderungen unsere Handwerksbetriebe durch Beratung und Normung.
Wenn Sie eine Innovation der letzten 100 Jahre erfinden könnten, welche wäre es?
Die Schneekanone, viel wichtiger wäre aber eine zukünftige Erfindung: der CO2-Staubsauger!

In welchem Bereich sind Sie aktuell tätig und wie lange schon?
Ich bin 1988 in die Sonnenschutzbranche eingestiegen. 1994 war ich Mitbegründer von Verozo in Belgien und 2004 von ES-SO. Nach neun Jahren als Präsident und danach sechs Jahren als Vizepräsident übernehme ich inzwischen unterschiedliche Funktionen für den ES-SO, darunter die Jurymitgliedschaft beim R+T Innovationspreis. Ich bringe eine breite internationale Erfahrung und ein großes Netzwerk in unserer Branche mit.
Was begeistert Sie besonders an Ihrem Tätigkeitsbereich?
Mich inspiriert die Innovationskraft und Entwicklung unserer Branche. Es ist spannend zu sehen, wie technische Entwicklungen, Design und Nachhaltigkeit immer enger zusammenfinden – und wie Sonnenschutz heute ein integraler Bestandteil energieeffizienter Gebäude geworden ist.
Warum engagieren Sie sich in der Jury des R+T Innovationspreises?
Bei ES-SO unterstützen wir Initiativen wie den R+T Innovationspreis mit voller Überzeugung. Sie fördern den Austausch zwischen Forschung, Industrie und Markt – und genau das treibt Fortschritt an. Für mich ist es eine Freude, hier neue Ideen und Perspektiven kennenzulernen und zu unterstützen. “If you want to go fast, go alone, if you want to go far, go together.”
Wie sehen Sie die Zukunft der Branche, in der Sie tätig sind?
Unsere Branche hat eine Schlüsselrolle: Sie ermöglicht es, Tageslicht und Solarenergie optimal zu nutzen. Sonnenschutz trägt wesentlich zu Energieeffizienz, Komfort und Gesundheit bei – zentrale Themen in Zeiten des Klimawandels und der Energiewende. Ich sehe daher eine sehr positive und spannende Zukunft.
Was machen Sie, wenn Sie gerade keine Innovationen bewerten?
Ich arbeite als Berater und engagiere mich weiterhin ehrenamtlich für ES-SO. Mein Ziel ist es, die nachhaltige Entwicklung unserer Branche langfristig zu unterstützen.
Und wenn Sie selbst eine bahnbrechende Innovation erfinden könnten?
Eine Sonnenschutzlösung, die ebenso viel Energie erzeugt wie Photovoltaik – aber gleichzeitig genügend Tageslicht durchlässt, um das Wohlbefinden der Menschen zu fördern. Gekoppelt mit intelligenter Gebäudesteuerung wäre das die perfekte Verbindung von Energieeffizienz und Lebensqualität – ganz ähnlich wie das menschliche Auge, dessen Pupille sich öffnet oder schließt, um das einfallende Licht optimal zu regulieren und damit unseren Hormonhaushalt mit Melatonin und Cortisol steuert.