Bring deine Zukunft in Form!

Ob Smartphone-Gehäuse oder Autoteil: Ohne Werkzeug-, Modell- und Formenbau geht in der modernen Welt gar nichts. Eine Ausbildung in unserer Branche bietet Abwechslung, sichere Zukunftsaussichten, dazu den Umgang mit Hightech und einzigartigen Maschinen.

Unter dem Motto „Bring Deine Zukunft in Form!“ präsentiert die MOULDING EXPO gemeinsam mit den Partnerverbänden die wichtigsten Ausbildungsberufe des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus: Vom Technischen Produktdesigner, über den Technischen Modellbauer und Zerspanungsmechaniker hin zum Werkzeugmechaniker. Schulklassen haben dort die Möglichkeit, sich mit Ausbildern und Auszubildenden auszutauschen. Gleichzeitig werden geführte Touren über die Messe von Guides aus der Branche angeboten.

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Landesmesse Stuttgart GmbH
Frau Angela Stoll
angela.stoll(at)messe-stuttgart.de
Telefon: +49 711 1 85 60 2639

Ausbildungsberufe

Kurzbeschreibung
Technische Produktdesigner sind an der Entwicklung von Anlagen, Maschinen, Fahrzeugen und Konsumgütern in einer sehr frühen Phase des Produktionsprozesses beteiligt. Sie erstellen dreidimensionale Datenmodelle und technische Dokumentationen für Bauteile und Baugruppen, planen Fertigungsschritte und Materialaufwand. Anhand von Fehlerberichten nehmen sie Änderungen an Modellen vor und prüfen die Funktionen der überarbeiteten Maschinen und Anlagen durch Simulationen. Sie assistieren Konstrukteuren bei der Entwicklung oder Verbesserung von Gebrauchsgegenständen wie zum Beispiel Möbelstücken, Autos oder Smartphones. 

Ausbildung
Der Beruf wird im Handwerk und in der Industrie ausgebildet. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt (duale Ausbildung). Ab dem dritten Jahr teilt sich die Ausbildung in die zwei Fachrichtungen Maschinen-/Anlagenkonstruktion und Produktgestaltung/-konstruktion auf. 

Einsatzbereiche
Je nach Fachrichtung finden Technische Produktdesigner Beschäftigung in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen des Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug-, Möbel- und Apparatebaus, der Konsumgüterindustrie und in Konstruktionsbüros. Ihr Einsatzbereich ist überwiegend an PC-Arbeitsplätzen. 

Entwicklungsmöglichkeiten
Eine Aufstiegsweiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik oder zum Technischen Fachwirt bietet ebenso weitere Berufs- und Karrierechancen wie ein Studium mit Bachelorabschluss in den Studienfächern Produkt-/Industriedesign, Produktentwicklung, Maschinenbau oder Konstruktionstechnik.

Anforderungen
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Je nach Fachrichtung stellen Betriebe bevorzugt Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein. In jedem Fall sind räumliches Vorstellungsvermögen, technisches und rechnerisches Verständnis, sowie ein Schuss Kreativität gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Technischen Produktdesignen.

Kurzbeschreibung
Ob Auto, Flugzeug, Bügeleisen oder Handy – bevor ein Produkt zum Leben erweckt wird, müssen Modelle angefertigt werden. Diese Modelle können zum einen als Grundlage für Gieß- oder Spritzform verwendet werden und zum anderen für Tests und Messungen dienen. Genau hier beginnt die Arbeit eines Technischen Modellbauers. Er fertigt Modelle und Formen aus den verschiedensten Materialien an und ist damit ein Bindeglied zwischen den Designern, die ihre Ideen aufs Papier bringen und den Ingenieuren und Technikern, die die Produktion umsetzen. Neben handwerklicher Tätigkeit gehört die Nutzung modernster CAD-Programme, computergesteuerter Werkzeugmaschinen und 3D-Drucker zum Aufgabengebiet eines Technischen Modellbauers.

Ausbildung
Der Beruf wird im Handwerk und in der Industrie ausgebildet. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt (duale Ausbildung). Ab dem dritten Jahr teilt sich die Ausbildung in die drei Fachrichtungen Gießereimodellbau, Karosserie-/ Produktionsmodellbau und Anschauungsmodellbau auf.

Einsatzbereiche
Je nach Fachrichtung arbeiten Technische Modellbauer in Modell- und Formenbaubetrieben, Gießereien, Betrieben des Kraftfahrzeug und Maschinenbaus, sowie in Ingenieur­ und Architekturbüros. Ihr Einsatzbereich ist überwiegend in Werkstätten und Werkhallen, gelegentlich auch an PC-Arbeitsplätzen. 

Entwicklungsmöglichkeiten
Eine Aufstiegsweiterbildung zum Modellbauermeister oder zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt Modell- und Formenbau bietet ebenso weitere Berufs- und Karrierechancen wie ein Studium mit  Bachelorabschluss in den Studienfächern Hüttenwesen, Produkt-/Industriedesign oder Maschinenbau.  

Anforderungen
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Je nach Fachrichtung stellen Betriebe bevorzugt Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein. In jedem Fall sind handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis und rechnerische Fähigkeiten gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Technischen Modellbauer.

Kurzbeschreibung
Zerspanungsmechaniker stellen metallene Präzisionsbauteile für technische Produkte aller Art her. Dies können etwa Radnaben, Zahnräder, Motoren- und Turbinenteile sein. Sie richten Dreh- Fräs- und Schleifmaschinen ein und modifizieren hierfür CNC-Maschinenprogramme. Dann spannen sie Metallteile und Werkzeuge in Maschinen ein, richten sie aus und setzen den Arbeitsprozess in Gang. Sie prüfen, ob die Maße und die Oberflächenqualität der Werkstücke den Vorgaben entsprechen. Bei einer Störung suchen sie mithilfe von Prüfverfahren bzw. ‑mitteln nach dem Grund und beseitigen das Problem. Darüber hinaus übernehmen sie Wartungs- oder Inspektionsaufgaben an den Maschinen.

Ausbildung
Der Beruf wird im Handwerk und in der Industrie ausgebildet. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt (duale Ausbildung). 

Einsatzbereiche
Zerspanungsmechaniker/innen finden Beschäftigung im Maschinenbau, Stahl- oder Leichtmetallbau, Fahrzeugbau und in Gießereien. Ihr Einsatzbereich ist überwiegend in Werkstätten und Werkhallen.

Entwicklungsmöglichkeiten
Eine Aufstiegsweiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Metall oder eine Weiterbildung als Technikern der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik bietet ebenso weitere Berufs- und Karrierechancen wie ein Studium mit  Bachelorabschluss in den Studienfächern Produktionstechnik oder Maschinenbau.  

Anforderungen
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In jedem Fall sind technisches Verständnis, Hang zur Sorgfalt und Lust an Präzision gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker.

Kurzbeschreibung
Werkzeugmechaniker fertigen Stanzwerkzeuge, Biegevorrichtungen oder Gieß- und Spritzgussformen für die industrielle Serienproduktion an. Metalle bearbeiten sie z.B. durch Bohren, Fräsen und Hämmern und halten dabei die durch technische Zeichnungen vorgegebenen Maße exakt ein. Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren sie die Maßhaltigkeit von Werkstücken bis in den Bereich von wenigen tausendstel Millimetern. Neben traditionellen manuellen Bearbeitungsmethoden setzen sie CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen ein, die sie ggf. selbst programmieren. Einzelteile montieren sie zu fertigen Werkzeugen und prüfen diese auf ihre korrekte Funktion. Sie warten und reparieren darüber hinaus beschädigte Werkzeugteile und weisen Kunden in die Bedienung von Geräten ein.

Ausbildung
Der Beruf wird in der Industrie ausgebildet. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt (duale Ausbildung). 

Einsatzbereiche
Werkzeugmechaniker finden Beschäftigung in Werkzeugbaubetrieben und im Werkzeugmaschinenbau. Ihr Einsatzbereich ist überwiegend in Werkstätten und Werkhallen, gelegentlich auch beim Kunden vor Ort. 

Entwicklungsmöglichkeiten
Eine Aufstiegsweiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Metall oder eine Weiterbildung als Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau bietet ebenso weitere Berufs- und Karrierechancen wie ein Studium mit  Bachelorabschluss in den Studienfächern Konstruktionstechnik oder Produktionstechnik.  

Anforderungen
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In jedem Fall sind handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und Lust an Präzision gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker.