LASER COMPONENTS präsentiert Forschungsergebnisse

01.09.2020 - 09:17

LASER COMPONENTS präsentiert auf dem SPIE Laser Damage Online Forum vom 15. bis 18. September 2020 die Ergebnisse des Verbundforschungsprojekt PluTO+.

Zusammen mit zahlreichen Partnern, wie der Ruhr-Universität Bochum, dem Laserzentrum Hannover und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald, hatte das Unternehmen vier Jahre lang neue Methoden zur Optimierung plasmabasierter Beschichtungsprozesse untersucht. Mit einer neuartigen Multipol-Resonanzsonde (MRP) konnte dabei nachgewiesen werden, dass auch bei sonst identischen Betriebsparametern Driften und Fluktuationen in der Plasmaquelle auftreten können. Solche Schwankungen lassen sich im Rahmen einer in-situ Regelung korrigierten: Das könnte entscheidenden Einfluss auf die Laserzerstörschwelle haben.

„Bei plasmaunterstützten Beschichtungsverfahren hängen die mechanischen und optischen Eigenschaften der dielektrischen Schichten stark vom Energieeintrag des Plasmas ab“, erklärt Dr. Sina Malobabic, die bei LASER COMPONENTS für die Koordination des Projekts verantwortlich war und die Messungen durchführte. „Die von der Ruhr-Uni Bochum entwickelte MRP misst die Elektronendichte direkt im Plasma. So können wir Unregelmäßigkeiten erstmals während der Beschichtung überwachen und korrigieren. Das eröffnet neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung.“

Weitere Informationen: https://www.lasercomponents.com/

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