Wer eine Aufgabenstellung im Bereich der Laser-Materialbearbeitung zu lösen hat und nicht wusste,

  • welches Verfahren optimal geeignet ist, oder
  • welches Material unter welchen Bedingungen bearbeitet werden kann,

der konnte hier wertvolle Antworten, Tipps und Informationen erhalten. 

Besucher konnten Produkte oder Materialproben auch zur Messe mitbringen und im Gespräch mit den Fachleuten an den einzelnen Ständen die geeignete Technologien für das jeweilige Fertigungsproblem diskutieren.

In Zusammenarbeit mit namhaften Instituten und Forschungseinrichtungen stellt die Messe Stuttgart den Besuchern der LASYS ein umfangreiches, kostenloses Beratungsangebot bereit. 

Schon im Vorfeld der Messe stehen Experten

  • des Bayerischen Laserzentrum GmbH (blz),
  • des Instituts für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart (IFSW),
  • des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) sowie
  • des Laserzentrum Hannover e.V. (LZH)

für die Fragen der Anwender zur Verfügung. 

 

Bayerisches Laserzentrum GmbH

Laserbasierte Verfahren eröffnen aufgrund der Präzision und Flexibilität der Bearbeitung, gepaart mit hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten und hoher Effizienz, neue Möglichkeiten bei der Produkt- und Prozessgestaltung. Die Entwicklung neuer Strahlquellen in Kombination mit schnellen Strahlführungssystemen hat zu einer deutlichen Leistungssteigerung der Prozesse geführt. Als Beispiele sind das Laserstrahlschweißen metallischer Mischverbindungen und das Fügen faserverstärkter Kunststoffe für Leichtbauanwendungen oder die Mikromaterialbearbeitung unterschiedlichster Werkstoffe zur Erzeugung bislang nicht darstellbarer Funktionen zu nennen. Ganz aktuell erfährt die Additive Fertigung auf Basis der Lasertechnik eine besondere Aufmerksamkeit. Entscheidend für den Erfolg bei der Überführung neuer Laserverfahren in die Produktion ist immer die Auswahl geeigneter Systeme und Prozesse. Als unabhängiges Forschungs- und Dienstleistungsunternehmen verfügt die Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) über technologieübergreifende Kompetenzen von der Prozess- und Systemtechnik über den Laserschutz bis hin zur Aus- und Weiterbildung. Das blz ist deshalb ein kompetenter Partner bei produktionstechnischen Fragestellungen und unterstützt Sie gerne dabei, die technologischen Herausforderungen der Zukunft mit modernen Fertigungsprozessen zu meistern.

Berichte zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finden Sie auf der blz-Website.

 

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden steht für Innovationen in der Laser- und Oberflächentechnik. Als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. bietet das Institut Lösungen aus einer Hand – von der Entwicklung neuer Verfahren über die Integration in die Fertigung bis hin zur anwendungsorientierten Unterstützung. Die Felder Systemtechnik und Prozesssimulation ergänzen die Kernkompetenzen. Zu den Geschäftsfeldern des Fraunhofer IWS gehören PVD- und Nanotechnik, Chemische Oberflächen- und Reaktionstechnik, Thermische Oberflächentechnik, Generieren und Drucken, Fügen, Laserabtragen und -trennen sowie Mikrotechnik. Das Kompetenzfeld Werkstoffcharakterisierung und -prüfung unterstützt die Forschungsaktivitäten.

An der Westsächsischen Hochschule Zwickau betreibt das Dresdner Institut das Fraunhofer-Anwendungszentrum für »Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien« (AZOM). Die Fraunhofer-Projektgruppe am »Dortmunder OberflächenCentrum« (DOC®) ist ebenfalls Teil des Dresdner Instituts. Die Hauptkooperationspartner in den USA sind das »Center for Coatings and Diamond Technologies« (CCD) an der Michigan State University in East Lansing und das »Center for Laser Applications« (CLA) in Plymouth, Michigan.

Lesen Sie mehr im aktuellen Jahresbericht.

 

Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW), Stuttgart

Das Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart, gegründet 1986, verfolgt das Ziel, mit Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie durch Lehrtätigkeit zum Fortschritt der Lasertechnik beizutragen. Im Sinne einer ganzheitlichen Vorgehensweise reichen die Aufgaben von grundlegenden Untersuchungen und Entwicklungen bis hin zu Demonstrationsvorhaben für den erfolgreichen industriellen Einsatz. Dabei befasst sich das IFSW mit ausgewählten Themen aus den Gebieten der Strahlquellen, der optischen Elemente und Komponenten zur Strahlführung und Strahlformung sowie der Wechselwirkung zwischen Laserstrahl und Werkstück und der Verfahrensentwicklung selbst.

Laserentwicklung und Laseroptik
Diodengepumpte Festkörperlaser, Strahlformung, Strahlführung, Charakterisierung von Laserstrahlen und optischer Elemente, Faseroptik, Faserproduktion, integrierte Optik

Laserverfahren für die Materialbearbeitung
Prozessentwicklungen zur Makro- und Mikrobearbeitung, Prozess- und Qualitätskontrolle

Im Rahmen des wirtschaftlichen Tätigkeitsbereichs der Universität bietet das IFSW neben der Forschung und Entwicklung auch Produkte und Dienstleistungen für industrielle Kunden an. Das Angebot reicht von montierten und einzeln qualifizierten Kristallen über Scheibenlasermodule, Strahlführungs- und Strahlformungsoptiken (z.B. Gitterspiegel), und komplette Systeme bis hin zur Entwicklung von Sonderlösungen und analytischen Dienstleistungen in der Metallographie. 

Ansprechpartner:

Dr. Rudolf Weber
+49 (0)711 685-66844 
rudolf.weber(at)ifsw.uni-stuttgart.de

 

Universität Stuttgart
Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW)
Pfaffenwaldring 43
70569 Stuttgart

Webseite: www.ifsw.uni-stuttgart.de

Organisation und PR:

Heidi-Maria Götz M.A.
+49 (0)711-685-66861 
heidi-maria.goetz(at)ifsw.uni-stuttgart.de

Laser Zentrum Hannover e.V.

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) entwickelt Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen. Vom Kleinauftrag bis zur kompletten Prozessentwicklung und -integration ist das LZH Ihr Partner für Forschung und Entwicklung, Fertigung und Beratung.

Neueste Erkenntnisse aus angewandter und Grundlagenforschung nutzen die Forscher des LZH, um Ihre Fertigungsverfahren zu optimieren und innovative optische Produktionstechnologien zu qualifizieren. Unabhängig von der Bearbeitungsdimension oder dem Werkstoff erarbeitet das LZH für Sie maßgeschneiderte Lösungen. Darüber hinaus steht die Überwachung und Regelung von Bearbeitungsprozessen und die Lasersicherheitstechnik im Fokus.

Das Arbeitsspektrum des Forschungsinstituts umfasst lichtbasierte Prozesse, wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle, Polymere, Glas und Verbundwerkstoffe. Dabei arbeiten das LZH eng mit Kunden aus dem Automobilbau, der Luft- und Raumfahrt, dem Werkzeug- und Formenbau, dem Schiff- und Tiefseebergbau sowie der Elektronikfertigung und der Biomedizintechnik zusammen.

Auf der diesjährigen LASYS zeigt das LZH neben innovativen Prozessen für die Lasermaterialbearbeitung auch „nicht-explosive“ Grundlagenforschung: Das LZH entwickelt zurzeit ein laserbasiertes Verfahren zur sicheren Bombenentschärfung. An gesprengten Hüllen von Blindgängern zeigen die Wissenschaftler in Stuttgart erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Jörg Hermsdorf
+49 511 2788-370
j.hermsdorf(at)lzh.de

Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
+49 511 2788-238
messe(at)lzh.de