interbad 2018 steigert internationales Image

05.04.2018 - 11:00

Rund 40 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland / Positive Entwicklung der Branche in Europa

Für die interbad 2018 zeichnet sich jetzt schon ein erster Trend ab: Sie ist ein Magnet für internationale Fachaussteller und Besucher. So nahmen an der Pressereise der interbad im März 2018, die auf die aktuell anstehenden Trends und Themen einstimmte, Journalisten und Branchenexperten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Ungarn, Russland, Finnland und Großbritannien teil.

„Die auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellten Zahlen für den Reisemarkt sind äußerst positiv. Das hat auch Auswirkungen auf die Wellnessbranche“, sagt Andreas Wiesinger, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart. Für Urlaubs- und Privatreisen gaben alleine die Deutschen im vergangenen Jahr über 90 Milliarden Euro aus. Rund 460 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste gab es im Land. „Der Trend geht einerseits hin zu mehrtägigen Wellnessreisen, andererseits wünschen sich die Menschen auch zwischendurch im Alltag qualitativ hochwertige Auszeiten. Da stehen Themen rund um Sauna und Bäder im Vordergrund.“

Ein Blick ins Ausland
Auch im europäischen Ausland ist das Interesse an solchen Angeboten groß. Im Heimatland des Saunabadens Finnland untersuchte ein Konsortium internationaler Universitäten kürzlich die positiven Auswirkungen der Sauna auf die Gesundheit. Auf Basis der Studie arbeiten Verbände wie die International Sauna Association (ISA) mit ihren Mitgliedern daran, das Saunaerlebnis mit seinen Produkten und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. „Wir versuchen heute in Finnland zu unserer alten Saunakultur zurückzufinden“, erklärt Risto Elomaa, Präsident der ISA. „Das heißt, wir versuchen, die jüngeren Leute, speziell die weibliche Klientel, zu begeistern und alte Trends, wie den Besuch einer Rauchsauna, zu beleben.“

Auch in der Schweiz und in Spanien entwickelt sich die Branche gut. Aufgrund der günstigen Entwicklung des Währungskurses und der allgemein starken Wirtschaftslage prognostiziert die Branche für die Schweiz ein stärkeres Wachstum. Hinzu kommt, dass die Schweizer Frei- und Hallenbäder, viele in den 1960er und 1970er Jahren erbaut, derzeit einen Renovationsschub erleben.

Der spanische Schwimmbadsektor blickt auf ein positives Jahr 2017 mit einem Wachstum von rund 9 Prozent zurück. Laut dem spanischen Fachverband ASOFAP (Asociación española de profesionales del sector piscinas), in dem sich chemische Produktanbieter, Betreiber und Konstrukteure von Schwimmbädern und Sportanlagen engagieren, sind die Aussichten für 2018 ebenfalls gut. Mit 1,2 Mio. Schwimmbädern, davon 1 Mio. private Bäder, stellt Spanien den zweitwichtigsten Markt Europas dar. Laut Aussagen des Fachverbands ASOFAP bestehen 2018 Geschäftschancen sowohl bei der Sanierung öffentlicher Bäder als auch für den privaten Bereich. Öffentliche Bäder haben ein Durchschnittsalter von 17 Jahren, und 70 Prozent wurden noch nie renoviert. Im privaten Bereich werden 2018 voraussichtlich 22.000 neue Schwimmbäder gebaut.

Messe mit internationalem Flair
Andreas Wiesinger von der Messe Stuttgart ist zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung auch auf der interbad 2018 manifestiert: „Bereits während der letzten interbad konnten wir einen Zuwachs der Internationalität verzeichnen. Besucher aus rund 72 Nationen kamen zur interbad 2016. Wir gehen davon aus, dass wir diesen Trend 2018 weiter steigern können.“

Die interbad, internationale Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa, bietet mit ihrer stimmigen Kombination aus Ausstellung, Kongress und umfangreichem Rahmenprogramm den idealen Rahmen zum fachlichen Austausch, Netzwerken und Erleben – von technischen Entwicklungen bis zu innovativen Trends für Pool, Sauna und Wellness. Die nächste interbad findet vom 23. bis 26. Oktober 2018 auf der Messe Stuttgart statt.

Mehr Informationen unter www.interbad.de

#interbad18.



zurück zur Übersicht