Fairtrade-Schule ausgezeichnet - Hilfe für Burundi-Projekt

28.04.2019 - 09:00

Messesplitter von der Fair Handeln 2019

„Bize“ als Fairtrade School ausgezeichnet. Das Gymnasium am Bildungszentrum Weissacher Tal (Bize) erhielt von Suzan Bacher, Ministerialrätin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, auf der Messe Fair Handeln die Auszeichnung als Fairtrade School. Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), verwies in seiner Laudatio auf das denkwürdige Datum. „Vor fast genau fünf Jahren, am 11. April 2014, wurde genau an dieser Stelle durch den damaligen Kultusminister Andreas Stoch der Startschuss für die Fairtrade-Schools-Kampagne in Baden-Württemberg gegeben und seitdem wurden fast 100 Schulen im Ländle ausgezeichnet. Wir freuen uns besonders, dass auch die jetzige Kultusministerin Susanne Eisenmann die Kampagne als Schirmherrin unterstützt.“ Das Bize ist die 95. Fairtrade School in Baden-Württemberg. Mit ein Auswahlkriterium war der Fairtrade-Stand der Klasse 8b auf dem „Eine-Welt-Basar“ im vergangenen Jahr. Hier informierten die Schülerinnen und Schüler die Besucher über die Wichtigkeit von nachhaltigem Konsum und Fairtrade-Produkten. Neben einem selbst hergestellten Fairtrade-Punsch, der aus Bio- und Fairtrade-Produkten bestand, wurden fair gehandelte Fruchtgummis (Mango Monkeys) in Kooperation mit dem Weltladen Backnang verkauft. Dadurch wurden Fairtrade-Projekte wie das Kinderhilfswerk Preda unterstützt.

Hilfe für Agroforst-Projekt in Burundi. Einen Scheck in Höhe von 185.000 Euro für das Agroforst-Projekt in Burundi überreichten Staatsministerin Theresa Schopper zusammen mit Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg an Philipp Keil, den Geschäftsführenden Vorstand der SEZ. Angesichts der politischen Lage im baden-württembergischen Partnerland Burundi „finde ich es wichtig, dass wir das, was über lange Jahre gewachsen ist, weiterhin unterstützen“, sagte Schopper. „Die Zivilgesellschaft ist im Moment unser wichtigster Partner in Burundi.“ Grit Puchan ergänzte: „Burundi hat es nötig, dass wir zu unserer Partnerschaft stehen.“ Man müsse an klugen Projekten arbeiten und das Agroforst-Projekt sei ein solches. Dieses Vorhaben sei ein „fantastisches Projekt“, sagte Keil, der die Bedeutung der Partnerschaft mit Burundi betonte. Partnerschaftsinitiativen zwischen Burundi und Baden-Württemberg werden im „Kompetenzzentrum Burundi“ gebündelt, das die SEZ zu Austausch, Stärkung und Vernetzung aufgebaut hat.

Förderprogramm „bwirkt!“ „Das Fundament einer vielfältigen und ertragreichen Entwicklungspolitik liegt in der Einzigartigkeit und Vielfalt ihrer Projekte“, sagte Andrea Schwarz auf der Fair Handeln. Die entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im baden-württembergischen Landtag zeichnete die Träger der entwicklungspolitischen Projekte des neuen Förderprogramms „bwirkt!“ der SEZ aus. Das Programm bündelt die bislang getrennten Förderlinien für Projekte im In- und Ausland durch Mittel des Landes Baden-Württemberg. Es wurde für 2018 und 2019 mit jeweils einer Million Euro ausgestattet. Im Rahmen der Messe hat die SEZ gemeinsam mit Vertretern der Landespolitik die geförderten Trägerorganisationen ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung soll das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg gewürdigt werden, die sich für eine weltweit nachhaltige Entwicklung einsetzen. Das Förderprogramm „bwirkt!“ kommt Projekten im baden-württembergischen Partnerland Burundi zugute. Schwerpunkte der Partnerschaftsarbeit sind Ernährungssicherheit, Einkommensgenerierung und Friedensförderung.

Ausgezeichnet wurden act for transformation, gem.eG, Aalen ; AG freie medien UL/NU, Ulm; Bildungszentrum Markdorf, Markdorf; Burg-Gymnasium, Schorndorf; Christliches Hilfswerk, Waldenbuch; Discover e.V., Winnenden; Domino Stiftung, Mosbach; Eine Welt Forum Freiburg e.V., Freiburg; Ev. Kirchengemeinde Stetten i.R., Kernen-Stetten i.R.; Filmtage Tübingen e.V., Tübingen; finep, Esslingen; Förderkreis Aids- und , Neidlingen; Förderkreis Leben braucht Wasser e.V, Seckach; Förderverein Brücke , Balingen; Förderverein der Postgraduierten, Mössingen; Förderverein für ein Freies Radio, Tübingen; Forum Eine Welt e.V., Backnang; Freunde Ugandas e.V., Ladenburg; Freundeskreis Afrika e.V., Schwäbisch Hall; Freundeskreis Peru-Amazonico e.V., Unterheinriet; Friends of Mmabana, Karlsruhe; Gemeinwohlökonomie BaWü e.V., Freiburg; Go Ahead! e.V., Königsfeld; Hoffnungszeichen - Sign of Hope e.V., Konstanz; HOPE e.V., Ditzingen; Jugendwerk der AWO Württemberg, Stuttgart; KATE e.V., Stuttgart; Kath. Kirchengemeinde, Stuttgart; Love For Life e.V., Weissach im Tal; Menschen Helfen e.V., Tuttlingen; Mezger, Baltmannsweiler; Naturschutzjugend Weil der Stadt, Weil der Stadt; Puente Nica e.V., Friolzheim; Rainbow House of Hope Uganda e.V., Schopfheim; RAPRED-Girubuntu, Freiburg; schwarzweiss e.V., Heidelberg; Social lmpact gGmbH, Stuttgart; Solar Learning e.V., Stuttgart-Möhringen; Somali Medical Care e.V. , Heidelberg; Stiftung 100, Vörstetten; Stiftung Solarenergie -, Freiburg; vivo international e.V., Allensbach-Hegne; Week of Links e.V, Tübingen; Welthaus Stuttgart e.V., Stuttgart.

Weitere Informationen unter sez.de/themen/bwirkt 

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