Zertifizierung und Zulassungskriterien
Unser Versprechen: Gemeinsam mit den Ausstellerinnen und Aussteller zeigt die Fair Handeln, dass es für (fast) jedes konventionelle Produkt inzwischen eine nachhaltige und faire Innovation gibt. In einer Zeit, in der Greenwashing immer häufiger wird, sind echte Nachhaltigkeit und Transparenz ein entscheidender Mehrwert.
Die Fair Handeln unterscheidet sich von anderen Messen im Bereich Fairer Handel und Nachhaltigkeit durch strenge Zulassungskriterien. Die Prüfung der Anmeldungen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg, fachliche und ideelle Trägerin der Messe. Wir legen klare und strenge Kriterien an, damit unsere Besucherinnen und Besucher darauf vertrauen können, nur nachhaltige und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellte Produkte zu bekommen.
Für jeden Ausstellungsbereich gibt es eigene Fragebögen, die von den Ausstellerinnen und Ausstellern ausgefüllt werden müssen, um alle notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese Fragebögen wurden jeweils in Zusammenarbeit mit fachkundigen Partnerorganisationen entwickelt.
Im Bereich Fairer Handel verpflichten sich die teilnehmenden Unternehmen schriftlich, dass sie ausschließlich nach der Definition des Fairen Handels gemäß der internationalen Vereinigung der Dachorganisationen des Fairen Handels (FINE) arbeiten – oder dass das auf dem Messestand präsentierte Sortiment vollständig nach dieser Definition beschafft und vertrieben wird. Liegt eine Zertifizierung vor, etwa eine Mitgliedschaft in der World Fair Trade Organization (WFTO), eine Anerkennung durch den Weltladen-Dachverband oder eine Mitgliedschaft im FAIR BAND, ist eine Zulassung direkt möglich.
In allen anderen Fällen erfolgt eine Einzelfallprüfung, um über eine mögliche Teilnahme zu entscheiden.