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Wissen über offene Bildungsmaterialien im Überblick

10.01.2017

 

 

Offene Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OER) sind frei im

Internet verfügbar, können auf rechtlich gesicherter Basis geteilt und

verändert werden und eröffnen so neue didaktische und pädagogische

Möglichkeiten. In Deutschland liegen Informationen zu OER aber bislang nur sehr

verteilt und meist mit Fokus auf einzelne Bildungsbereiche vor. Zudem sind die

entsprechenden Informationssysteme unterschiedlich weit entwickelt. Der Deutsche

Bildungsserver baut nun eine zentrale Informationsstelle OER auf. Sie wird das

Wissen über OER zusammenführen, eine übergreifende Plattform für den

fachlichen Austausch anbieten und für eine nachhaltige und breite Sichtbarkeit

des Themas in der Öffentlichkeit sorgen.

 

„Die Online-Plattform soll den aktuellen Kenntnisstand aufbereiten,

Best-Practice-Beispiele präsentieren, neue Zielgruppen für den Themenbereich

gewinnen und die Vielfalt der vorhandenen Initiativen vorstellen und

einbinden“, so Axel Kühnlenz, Leiter der Koordinierungsstelle des

Bildungsservers. Der Bildungsserver hat sich mit seinem Konzept für die

Informationsstelle in der entsprechenden Ausschreibung des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung (BMBF) durchgesetzt. Das Angebot wird für zwei Jahre

vom BMBF gefördert und übernimmt im Einzelnen folgende Aufgaben:

 

Die Plattform führt bestehende umfangreiche Informationsbestände zu

offenen Bildungsmaterialien zusammen – unter anderem des Deutschen

Bildungsservers, der OER-Transferstelle (J&K – Jöran und Konsorten) und des

Hochschulbibliothekszentrums NRW (OER World Map / OER-Atlas).

Partner-Einrichtungen mit spezieller fachlicher Expertise entwickeln

passgenaue Informationsmodule für einzelne Bildungsbereiche als Bestandteil des

Portals. Außerdem kommunizieren sie die Ergebnisse an ihre Zielgruppen. Dadurch

sollen auch Angebote in Bereichen mit wenigen OER-Aktivitäten entstehen. Die

beteiligten Partner sind das Medieninstitut der Länder FWU, das Netzwerk

eLearning NRW (angesiedelt am Learning Lab der Universität Duisburg-Essen), das

Deutsche Institut für Erwachsenenbildung und das Bundesinstitut für

Berufsbildung.

Die gemeinsame Redaktion aller Projektpartner sichtet kontinuierlich die

Informationslandschaft und bereitet Materialien sowie neue Entwicklungen in

Übersichten und Dossiers auf. Im Blickpunkt stehen dabei auch die vom BMBF

geförderten Maßnahmen zum Aufbau von OER-Kompetenzen im Bereich der Fort- und

Weiterbildung von Bildungspersonal.

Die Informationsstelle integriert unterschiedliche multimediale Formate (zum

Beispiel Podcasts, Videos und Webinare), begleitet die Kommunikation über

Social-Media-Anwendungen und unterstützt den Wissenstransfer und die Vernetzung

mit verschiedenen Zielgruppen durch Workshops, Vorträge und Präsentationen.

Über eine OER-Deutschlandkarte werden Verbindungen zwischen den mit der

Thematik befassten Akteuren und ihren Aktionsfeldern datengestützt visualisiert

und der Datenbestand zur deutschen OER-Landschaft systematisch ausgebaut.

 

 

 

Künftige Web-Adresse der Informationsstelle, auf der bereits jetzt einführende

Informationen und weiterührende Links zu finden sind: www.o-e-r.de

 

Der neue Web-Auftritt soll im Juni 2017 online gehen.

 

Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Internet-Wegweiser zum

Bildungssystem und wird als Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern im

Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

koordiniert.

 

Zugriff auf einen großen Pool von OER bieten auch die gemeinsame

Ressourcensammlung von den Bildungsservern der Ländern und des Bundes ELIXIER

und das vom Deutschen Bildungsserver gemeinsam mit dem Learning Lab der

Universität Duisburg-Essen angebotene Social-Bookmarking-Werkzeug edutags. Mit

Letzterem lassen sich Lesezeichen zu Lehr- und Lernressourcen im Internet

speichern, ordnen, finden und teilen.

 

 

 

www.bildungsserver.de/elixier/

 

www.edutags.de

 

Kontakt Deutscher Bildungsserver: Ingo Blees, DIPF, +49 (0)69 24708-346,

blees@dipf.de Presse: Philip Stirm, DIPF, +49 (0)69 24708-123, stirm@dipf.de

 

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) trägt

mit empirischer Bildungsforschung, digitaler Infrastruktur und gezieltem

Wissenstransfer dazu bei, Herausforderungen im Bildungswesen zu bewältigen.

Erfahren Sie mehr über das Institut und den Deutschen Bildungsserver auf der

Didacta:

 

Stand D52, Halle 5

 

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Fotos der didacta

  • didacta 2020: PM Nr. 11

    didacta 2020: PM Nr. 11

    Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing ist Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands.BILDNACHWEIS DPhV
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  • didacta 2020: PM Nr. 16

    didacta 2020: PM Nr. 16

    Kein Ort ist frei von Rassismus / Die didacta – die Bildungsmesse thematisiert Diskriminierung an SchulenBILDNACHWEIS Karim Fereidooni
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  • didacta 2020: PM Nr. 17

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    Prof. Dr. Julia Knopf, Geschäftsführende Leitung des Forschungsinstituts Bildung Digital an der Universität des Saarlandes und Gründerin der Didactic Innovations GmbH SaarbrückenBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 18

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    Prof. Dr. Christoph Meinel ist Direktor des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering gGmbH und Dekan der Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 19

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    Der Grünen-Politiker Winfried Kretschmann ist seit 2011 Ministerpräsident von Baden-WürttembergBILDNACHWEIS Staatsministerium Baden-Württemberg
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  • didacta 2020: PM Nr. 20

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    Jan Balcke, Leiter Human Relations 4.0 bei Airbus in HamburgBILDNACHWEIS Airbus
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  • didacta 2020: PM Nr. 12

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    Cindy-Ricarda Roberts, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienethik der Hochschule für Philosophie München, forscht zum Thema „Demokratie und Digitalisierung“.BILDNACHWEIS Technische Universität München
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  • didacta 2020: PM Nr. 13

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    Die erfahrene Journalistin Sandra Maischberger gehört zu den beliebtesten Talkmasterinnen Deutschlands.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 14

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    Prof. Dr. Petra Stanat erklärt im Interview die Vor- und Nachteile des föderalen Bildungssystems.BILDNACHWEIS IQB
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  • didacta 2020: PM Nr. 9

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    ITFS präsentiert auf der didacta 2020 die GameZone Edu@didactaBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 2

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    Darf es etwas divers sein? In deutschen Bildungseinrichtungen fehlen nach wie vor Professorinnen und Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com.
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  • didacta 2020: PM Nr. 3

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    Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 6

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    Kinder und Jugendliche fordern bei „Fridays for Future“ dazu auf, nachhaltiger zu handeln. Wie das funktioniert, wird im Bildungssystem kaum gelehrt.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten.
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  • didacta 2020: PM Nr. 11

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    Insa Thiele-Eich trainiert seit drei Jahren für ihre Mission, die voraussichtlich 2021 stattfindet. Sie wäre die erste deutsche Astronautin im Weltall.dieastronautin
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  • didacta 2020: PM Nr. 4

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    Eine Ausbildung führt zwar zur Berufsfähigkeit, die Berufsfertigkeit aber bedarf in der Praxis einer organisierten QualifizierungBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 5

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    Nicht nur in der Schule, auch in der beruflichen Bildung braucht es neue pädagogische Konzepte.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten
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  • didacta 2020: PM Nr. 7

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    Univ.-Prof. Dr. med. Claas Lahmann, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum FreiburgUniversitätsklinikum Freiburg
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  • didacta 2020: PM Nr.8

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    Dr. Dorothee Gutknecht ist Professorin an der Evangelischen Hochschule Freiburg.Gudrun de Maddalena, Tübingen
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