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Schule Schloss Salem

10.01.2017

Persönlichkeiten bilden“ lautet der Claim der Schule Schloss Salem. Das ganzheitliche Bildungskonzept zielt also auf weit mehr ab als die bloße Vermittlung von Wissen. Die Geschichte Salems reicht zurück ins Jahr 1920. Gegründet von Prinz Max v. Baden und dem Reformpädagogen Kurt Hahn, war die Schulgründung vor allem auch eine Reaktion auf die Verantwortungslosigkeit der alten Eliten im Ersten Weltkrieg. Dank eines wertebewussten und anspruchsvollen Erziehungskonzepts wurde Schloss Salem über die Jahre und Jahrzehnte zum größten und international bekanntesten deutschen Internatsgymnasium, mit derzeit rund 600 Schülerinnen und Schülern aus über 40 Nationen. Die besondere Qualität der pädagogischen Arbeit Salems besteht darin, Kinder und Jugendliche durch persönliche Erfahrungen zu stärken und ihnen dabei zugleich unterschiedlichste Räume zur Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit zu eröffnen: Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 werden im Abitursystem oder im englischsprachigen IB-Zweig der Schule akademisch und im Internat vor allem sozial herausgefordert. In beiden Bereichen tragen sie von Schuljahr zu Schuljahr mehr Verantwortung, zum einen für sich selbst, für die engagierte Entwicklung und Ausschöpfung der eigenen Interessen, Begabungen, Kenntnisse und Fähigkeiten, dann aber auch als Ämterträgerinnen und Ämterträger – für die vielfältigen Belange der Internatsgemeinschaft und für all jene Aufgaben, die sich in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt und Kultur stellen. Den zeitlosen pädagogischen Anspruch der Schule Schloss Salem spiegeln die sogenannten „IDEALS“. Diese sechs Zielvorstellungen wurden von Salem ausgehend zum pädagogischen Markenzeichen des internationalen Schulverbundes Round Square und gingen auf diese Weise in die Geschichte der Schulpädagogik ein. International understanding & tolerance to others, Democratic governance & justice, Environmental stewardship, Adventure, Leadership und Service to others. Gerade der Dienst am Nächsten ist in Salem nicht bloß ein Lippenbekenntnis. So gehen alle Salemer Schülerinnen und Schüler über mindestens drei Schuljahre mit großer Tatkraft einer sozialen Aufgabe nach, die wahlweise in Kindergärten, Flüchtlingsheimen, Förderschulen, Behinderteneinrichtungen, Altersheimen, im DLRG, im Naturschutzdienst, im Technischen Hilfswerk, in der Feuerwehr oder auch im Rot-Kreuz-Dienst geleistet wird. Dieses Engagement – so die einhellige Erfahrung – prägt alle Mädchen und Jungen als Positiverfahrung über die Schulzeit hinaus nachhaltig. Das lässt den Schluss zu, dass umfassende Bildung tatsächlich weit mehr ist als das Erreichen des Numerus Clausus im Abitur oder eines herausragenden IB-Diploms. Auch angesichts der Herausforderungen der Gegenwart, zu denen nicht nur neue internationale Konflikte, religiöser Fanatismus, Flüchtlingsströme oder eine weiter fortschreitende Umweltzerstörung zählen, sondern auch die Computerspiel-Sucht vieler Jugendlicher, zunehmend virtuelle „Realitäten“ und eine rasante Beschleunigung unserer Kommunikation, bleiben die Erziehungsziele der Schule Schloss Salem hochaktuell. Gleichzeitig ist das Angebot der Schule extrem vielfältig und die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. So hat Salem einen eigenen Bodenseehafen und ein Hallenbad, wir beschäftigen einen eigenen Regisseur für Theaterprojekte und pflegen ein Netzwerk aus rund 150 Partnerschulen auf der ganzen Welt. Kurse und AGs gibt es viele: von Fechten oder Snowboardfahren bis zu Kunstschmiede oder Sologesang. In Salem zur Schule zu gehen, um in jeder Weise das Beste aus seinem individuellen Potential machen zu können, ist ein Privileg, das nach dem Willen des Schulgründers Kurt Hahn möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zu Teil werden soll. Entsprechend sorgen Stipendien dafür, dass etwa ein Viertel der Schülerschaft die Schule Schloss Salem unabhängig vom Einkommen der Eltern besuchen können. Diese Talentförderung rundet das Profil Salems ab und trägt zu einer Schulgemeinschaft bei, die Vielfalt lebt und wertschätzt. Salem – ein Ort, an dem man für das Leben lernt.

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Fotos der didacta

  • didacta 2020: PM Nr. 2

    didacta 2020: PM Nr. 2

    Darf es etwas divers sein? In deutschen Bildungseinrichtungen fehlen nach wie vor Professorinnen und Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com.
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  • didacta 2020: PM Nr. 3

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    Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 4

    didacta 2020: PM Nr. 4

    Eine Ausbildung führt zwar zur Berufsfähigkeit, die Berufsfertigkeit aber bedarf in der Praxis einer organisierten QualifizierungBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 5

    didacta 2020: PM Nr. 5

    Nicht nur in der Schule, auch in der beruflichen Bildung braucht es neue pädagogische Konzepte.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten
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