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Heinrich-Böll-Stiftung zum 1. Mal auf der Didacta: Iss was?!, Stipendienprogramm, politische Bildung für Jugendliche, G20 und 100 Jahre Heinrich Böll

27.01.2017

Die grüne Heinrich-Böll-Stiftung ist zum ersten Mal auf der Didacta. Warum? Die Arbeit der politischen Stiftung, die den Namen des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll trägt und die Bündnis 90/Die Grünen nahesteht, ist Bildungsarbeit im grünen Milieu: Konferenzen, Fachgespräche, Weiterbildungsseminare, Studien, Publikationen, ein breit gefächerter Internetauftritt. Wer nicht in unser Haus in der Berliner Schumannstraße 8 kommt oder www.boell.de noch nicht kennt, zu dem kommen wir und wir probieren dabei auch Neues aus. Diesmal ist es die Bildungsmesse Didacta. An unserem Stand 1 K 85 zeigen wir Ausschnitte aus unserer Publikationsproduktion. Wir haben in den letzten Jahren mit unseren Atlanten ein Format entwickelt, in dem wir komplexe Themen wie Fleischverbrauch, Bodennutzung, Kohleförderung und Agrarkonzerne abbilden. Denn seien wir mal ehrlich: an Daten und Fakten mangelt es nicht, es fehlt an der Aufbereitung, am Sichtbarmachen von Zusammenhängen, an der Reduzierung von Überkomplexität. Vom ersten Fleischatlas, den wir gemeinsam mit dem BUND zur Grünen Woche 2013 herausgegeben haben, ist inzwischen die 10. Auflage gedruckt worden. Es gibt umfangreiches Material im Netz dazu, Plakate von ausgesuchten Fleischatlas-Illustrationen und eine App, Atlas-Fassungen in Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch. Der Fleischatlas ist das erfolgreichste Printprojekt der Heinrich-Böll-Stiftung, die verschiedenen Ausgaben haben die 300.000er Auflage längst überschritten. Der Fleischatlas wurde klassensatzweise bestellt, was uns auf die Idee brachte, das Thema Tiere und Ernährung auch für 11 bis 14-Jährige aufzubereiten. Letzten März konnten wir auf der Leipziger Buchmesse „Iss was?! Tiere, Fleisch und ich“ vorstellen, ein Buch mit großflächigen Illustrationen der erfolgreichen Grafikerin Gesine Grotrian. Ein Buch mit Antworten auf 63 Fragen, entwickelt mit einer Gruppe Jugendlicher. Im August 2016 haben wir dafür den EMYS-Sachbuchpreis gewonnen. Die Gesamtauflage beträgt bereits über 15.000 Exemplaren. Zur Didacta liegt „Iss was?! Tiere, Fleisch und ich“ in der 3. Auflage vor. Auch wenn die Heinrich-Böll-Stiftung sich in erster Linie an Menschen ab 18 Jahre wendet, suchen wir Zugang zur nachwachsenden Generation. Der Stiftungsverbund hat ein Planspiel für Berufsschulen entwickelt, welches Lehrkräfte im Rahmen ihres Sozialkundeunterrichts oder in vergleichbaren Fächern wie Gemeinschaftskunde oder Politik unterrichtsergänzend nutzen können. Schülerinnen und Schüler erproben darin Fähigkeiten für ein gutes Miteinander in der vielfältigen Gesellschaft. Sie schlüpfen in unterschiedliche Rollen, lösen Aufgaben und reflektieren ihr Verhalten in der Gruppe. Was versprechen wir uns noch von einer Teilnahme an der Didacta? Wir wollen auch unsere Studien- und Promotionsförderung unter Schülerinnen und Schülern bekannter machen. Denn eine Bewerbung um ein Stipendium ist schon für Abiturientinnen und Abiturienten vor Aufnahme des Studiums möglich. Wie die Bewerbungsvoraussetzungen sind und welche Zielgruppen besonders angesprochen werden sollen – auch darüber werden wir informieren. Am 1. Dezember 2016 übernahm Deutschland die Gastgeberschaft und den Vorsitz der sogenannten G20-Troika. Im Juli 2017 wird der G20-Gipfel in Hamburg stattfinden. Als international agierende politische Stiftung haben wir auf boell.de/G20 ein Informationsportal geschaffen, das auch im Unterricht eingesetzt werden kann: Fakten, Infografiken, Analysen rund um die Gruppe der Zwanzig und den Hamburger Gipfel. Für den Unterricht stellen wir gerade Stoff für eine Doppelstunde in der gymnasialen Oberstufe zusammen, es wird ab März online sein. Ebenfalls für den Einsatz in der Schule geeignet: Material über unseren Namensgeber Heinrich Böll. Am 21. Dezember 2017 begehen wir seinen 100 Geburtstag. In der Schule haben wir Heinrich Böll gelesen, "Das Brot der frühen Jahre", "Wanderer, kommst du nach Spa.", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". 1972 bekam er den Literaturnobelpreis. Heinrich Böll steht für einen Typus von Schriftsteller, der sich verantwortlich fühlte für die Welt, sich einmischte. Auf unserer Website aktualisieren wir Texte, sortieren neu, nehmen Veranstaltungen im Böll-Jahr auf. Wir erinnern an einen großen Künstler und Intellektuellen, der mit seinen Romanen, Erzählungen und politischen Einwürfen eine eigene Aktualität bewahrt hat. boell.de/100Jahre Boell und # 100JahreBoell Die Heinrich-Böll-Stiftung auf der Didacta am Stand 1 K 85: Am 15./16. Februar wird Kathrin Hohmann-Mehring vom Studienwerk am Stand der Heinrich-Böll-Stiftung sein, am 17./18. Februar ist die Leiterin der Abteilung Kommunikation Annette Maennel vor Ort und beantwortet Fragen nach der Strategie und den Inhalten der Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung. Kontakt: Annette Maennel, E-Mail maennel@boell.de mobil 0151-54 44 34 01 Presse Heinrich-Böll-Stiftung: Vera Lorenz, E-Mail lorenz@boell.de T 030-28534-217 www.boell.de

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Fotos der didacta

  • didacta 2020: PM Nr. 2

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    Darf es etwas divers sein? In deutschen Bildungseinrichtungen fehlen nach wie vor Professorinnen und Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com.
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  • didacta 2020: PM Nr. 3

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    Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 4

    didacta 2020: PM Nr. 4

    Eine Ausbildung führt zwar zur Berufsfähigkeit, die Berufsfertigkeit aber bedarf in der Praxis einer organisierten QualifizierungBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 5

    didacta 2020: PM Nr. 5

    Nicht nur in der Schule, auch in der beruflichen Bildung braucht es neue pädagogische Konzepte.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten
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