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Eltern stärken - Bildungsperspektiven verbessern

09.01.2017

 

 

Eltern wünschen sich gute und faire Bildungschancen für ihre Kinder. In den

Debatten um Bildung und Erziehung wird dabei immer wieder übersehen, dass

Familien als erste und wichtigste Bildungsorte von Kindern manchmal

Unterstützung benötigen, um ihre Kinder von Anfang an auf ihrem Bildungsweg

sensibel, selbstbewusst und kompetent zu begleiten und in ihnen die Freude am

Lernen zu wecken und zu fördern. Im Rahmen des Bundesprogramms

„Elternchance II-Familien früh für Bildung gewinnen“ werden im

gesamten Bundesgebiet pädagogische Fachkräfte zu Elternbegleiter*innen

qualifiziert, die mit ihren Angeboten Eltern frühzeitig und zielgruppengerecht

für die Bildungsverläufe ihrer Kinder sensibilisieren, zu den Übergängen im

Bildungssystem beraten und Hilfe zur Selbsthilfe geben.

 

 

 

Fachkräfte der Familienbildung mit der Qualifikation

„Elternbegleiter*in“ bieten in Familienbildungseinrichtungen,

Mehrgenerationenhäusern, Familienzentren und Kindertagesstätten Bildungs- und

Beratungsangebote im unmittelbaren Lebensumfeld der Familien an und stärken die

Eltern in ihrem Bemühen, ihre Kindern sensibel, anregend und förderlich auf

ihrem Bildungsweg zur Seite zu stehen. Durch eine anerkennende und achtsame

Haltung gegenüber allen Familien – unabhängig von Herkunft, Bildung und

Ethnie - können sie Eltern in neuer Weise für eine Zusammenarbeit gewinnen und

in der Wahrnehmung ihrer verantwortungsvollen Aufgaben begleiten.

 

 

 

Bereits seit 2011 ist das Konsortium Elternchance aus sechs bundesweit in der

Familienbildung tätigen Verbänden mit einem eigenen Curriculum an der

Umsetzung der (eltern)bildungsbezogenen Bundesprogramme „Elternchance ist

Kinderchance“ und „Elternchance II – Familien früh für Bildung

gewinnen“ beteiligt und hat bislang mehr als 3500 pädagogische Fachkräfte zu

Elternbegleiter*innen qualifiziert. Die Weiterqualifizierung ist als

dialogischer Lernprozess angelegt, in dem neben der Vermittlung von Lehr- und

Lerninhalten zu Bildung im Kindesalter, Fallverstehen und familiale Vielfalt um

Selbstreflexion der Rolle und Haltung als „Elternbegleiter*in“,

kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch geht.

 

Dem Konsortium gehören die Arbeitsgemeinschaft für Katholische Familienbildung

(AKF), der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), die Katholische

Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung, die Deutsche

Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE), die

Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf) und das Paritätische

Bildungswerk Bundesverband an.

 

 

 

Aufgrund ihrer Ausbildung sind Elternbegleiter*innen besonders geeignet

 

durch die Entwicklung neuer Zugangswege zu Familien und Implementierung

mobiler bzw. aufsuchender Ansätze verstärkt auch Familien in benachteiligenden

Lebenslagen zu erreichen und sie in der Bewältigung von Bildungsübergängen

aktiv zu begleiten

durch den Ausbau von Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen zu einer

sozialräumlichen Entwicklung beizutragen

auf der Basis der sozialräumlichen Vernetzung eine verlässliche

Lotsenfunktion für Familien zu übernehmen

 

 

 

Sowohl in der Praxis als auch in den Ergebnissen der Evaluationen zeigt sich,

dass sich durch die Arbeit der in diesem Programm ausgebildeten

Elternbegleiter*innen die Erreichbarkeit von Familien erhöht und sich die

Qualität der Zusammenarbeit mit Familien grundsätzlich verbessert.

„Gelingt es, Angebote der Elternbegleiter*innen dauerhaft in der

pädagogischen Praxis zu verankern und gleichzeitig Eltern überall und

selbstverständlich einen Zugang zu solchen Angeboten zu ermöglichen, ist dies

ein entscheidender Schritt zur Verwirklichung von Bildungs- und

Teilhabegerechtigkeit und ein wertvoller Beitrag zu einem Aufwachsen im

Wohlergehen für alle Kinder. Die nachhaltige Implementierung erfordert noch

deutlich verbesserte finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen für die

Arbeit der Elternbegleiter*innen“ betont der Sprecher des Konsortiums Andreas

Zieske.

 

 

 

Die Qualifizierung „Elternbegleiter_in“ wird im Rahmen des Programms

„Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ durch das

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den

Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Ziel der Europäischen Union ist es, dass alle Menschen eine berufliche

Perspektive erhalten. Der Europäische Sozialfonds (ESF) verbessert die

Beschäftigungschancen, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und

Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt

bei. Mehr zum ESF unter: www.esf.de

 

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Fotos der didacta

  • didacta 2020: PM Nr. 11

    didacta 2020: PM Nr. 11

    Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing ist Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands.BILDNACHWEIS DPhV
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  • didacta 2020: PM Nr. 16

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    Kein Ort ist frei von Rassismus / Die didacta – die Bildungsmesse thematisiert Diskriminierung an SchulenBILDNACHWEIS Karim Fereidooni
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  • didacta 2020: PM Nr. 17

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    Prof. Dr. Julia Knopf, Geschäftsführende Leitung des Forschungsinstituts Bildung Digital an der Universität des Saarlandes und Gründerin der Didactic Innovations GmbH SaarbrückenBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 18

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    Prof. Dr. Christoph Meinel ist Direktor des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering gGmbH und Dekan der Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 12

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    Cindy-Ricarda Roberts, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienethik der Hochschule für Philosophie München, forscht zum Thema „Demokratie und Digitalisierung“.BILDNACHWEIS Technische Universität München
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  • didacta 2020: PM Nr. 13

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    Die erfahrene Journalistin Sandra Maischberger gehört zu den beliebtesten Talkmasterinnen Deutschlands.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 14

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    Prof. Dr. Petra Stanat erklärt im Interview die Vor- und Nachteile des föderalen Bildungssystems.BILDNACHWEIS IQB
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  • didacta 2020: PM Nr. 9

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    ITFS präsentiert auf der didacta 2020 die GameZone Edu@didactaBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 2

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    Darf es etwas divers sein? In deutschen Bildungseinrichtungen fehlen nach wie vor Professorinnen und Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com.
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  • didacta 2020: PM Nr. 3

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    Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 6

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    Kinder und Jugendliche fordern bei „Fridays for Future“ dazu auf, nachhaltiger zu handeln. Wie das funktioniert, wird im Bildungssystem kaum gelehrt.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten.
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  • didacta 2020: PM Nr. 11

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    Insa Thiele-Eich trainiert seit drei Jahren für ihre Mission, die voraussichtlich 2021 stattfindet. Sie wäre die erste deutsche Astronautin im Weltall.dieastronautin
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  • didacta 2020: PM Nr. 4

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    Eine Ausbildung führt zwar zur Berufsfähigkeit, die Berufsfertigkeit aber bedarf in der Praxis einer organisierten QualifizierungBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 5

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    Nicht nur in der Schule, auch in der beruflichen Bildung braucht es neue pädagogische Konzepte.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten
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  • didacta 2020: PM Nr. 7

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    Univ.-Prof. Dr. med. Claas Lahmann, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum FreiburgUniversitätsklinikum Freiburg
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  • didacta 2020: PM Nr.8

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    Dr. Dorothee Gutknecht ist Professorin an der Evangelischen Hochschule Freiburg.Gudrun de Maddalena, Tübingen
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