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Bildung 2.0: Spielend lernen mit kindgerechter Software

20.01.2017

 

 

Lernspiele werden bei Kindern immer beliebter und sind auch bei der

Bildungsmesse didacta ein großes Thema. SCHAU HIN!, der Medienratgeber für

Familien, rät zu interaktiver und altersgerechter Lernsoftware.

 

 

 

Spielerische Lern- und Bildungssoftware ist ein Trend, der immer mehr

Aufmerksamkeit bekommt – auch auf der diesjährigen didacta. Spielen und

Lernen wechseln sich hier nicht ab, sondern sind eng miteinander verbunden.

„Eine spielerische Herangehensweise an Lerninhalte hilft Kindern, Prozesse

und Zusammenhänge besser zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn: Je aktiver

der Lernende, desto nachhaltiger der Lernerfolg", meint Kristin Langer,

Mediencoach der Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht".

 

Auf kindgerechte Vermittlung achten

 

Der Vorteil von Lernspielen ist aber nicht nur eine didaktisch wertvolle

Aufbereitung, sondern auch ein spielerischer Zugang zu den Inhalten, der Spaß

macht und die Gefühlsebene anspricht. „Wenn etwa Emil und Pauline auf

eine Lerninsel einladen und humorvoll in die Kapitel einführen, werden Kinder

neugierig und erschließen sich aktiv die Welt der Buchstaben, Formen und

Zahlen.", so Langer. Wissen sollte bei guten Lernspielen nicht einfach nur

wiedergegeben werden, sondern die Kinder zum direkten anwenden mobilisieren.

 

Wichtig sind auch eine kindgerechte, übersichtliche und ansprechende

Gestaltung, eine intuitive Bedienung, didaktisch aufgebaute Übungen, die den

Lernzielen entsprechen und den Lernfortschritt berücksichtigen sowie

regelmäßige Erfolge für den Nutzer.

 

Lernspiele gemeinsam prüfen

 

Lernspiele gibt es nicht nur für den Computer, sondern auch als App oder für

die Konsole. Die Auswahl fällt da oft schwer. Doch wichtiger als das Medium ist

vor allem der Inhalt. „Das Programm soll Kinder fordern und fördern, aber

nicht überfordern", betont Kristin Langer.

 

Die Begleitung durch die Eltern bei der Auswahl und dem Ausprobieren ist

wichtig, schließlich ist dies eine gute Möglichkeit, den Umgang mit digitalen

Medien gemeinsam zu entdecken und einen Überblick über das Medienverhalten des

Kindes zu erhalten.

 

Altersfreigaben beachten

 

Eltern können bei Trägermedien auf die Alterskennzeichen der

Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) achten. Auch gibt es in App-Stores

Altersangaben, die sich zwar an Kriterien orientieren, jedoch von den

Entwicklern angegeben werden. Schlussendlich sind Altersfreigaben nicht als

pädagogische Empfehlung zu verstehen. Neben dem Alter ist außerdem wichtig,

für welche Klassenstufe die Lernsoftware geeignet ist.

 

Entscheidungshilfen nutzen

 

Eine Orientierungshilfe bieten Empfehlungen von Lehrern und Eltern, Tipps auf

www.schau-hin.info/empfehlungen, www.spielbar.de, www.app-tipps.net/lernen,

www.datenbank-apps-fuer-kinder.de, www.klick-tipps.net/lernen, die Broschüre

„Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt", der Bildungspreis

„digita" sowie die Softwarepreise „Giga Maus", „Tommi",

„digita", der „Comenius-EduMedia-Award" oder der Deutsche

Computerspielepreis.

 

Medien als gute Ergänzung nutzen

 

Dienen Spiele dem Lernerfolg des Kindes, empfiehlt sich, dass Eltern dies nicht

auf die vereinbarte freie Zeit für die Nutzung von Handy, Internet oder Konsole

„anrechnen". Das digitale Lernen ist aber als Ergänzung und nicht als

Ersatz klassischer Bildungsangebote zu verstehen und sollte andere

Freizeitbeschäftigungen wie das gemeinsame Spielen nicht verdrängen.

Schließlich wollen Schulkinder Tiere oder Pflanzen nicht nur am Monitor

kennenlernen, sondern auch bei einem Waldspaziergang oder einem Zoobesuch direkt

erleben.

 

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht." ist eine gemeinsame

Initiative des Bundes-ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,

der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der

Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt

seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

 

Anmerkung für Redaktionen: Wir vermitteln auch gern Interviewpartner zu diesem

Thema.

 

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Fotos der didacta

  • didacta 2020: PM Nr. 11

    didacta 2020: PM Nr. 11

    Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing ist Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands.BILDNACHWEIS DPhV
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  • didacta 2020: PM Nr. 16

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    Kein Ort ist frei von Rassismus / Die didacta – die Bildungsmesse thematisiert Diskriminierung an SchulenBILDNACHWEIS Karim Fereidooni
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  • didacta 2020: PM Nr. 17

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    Prof. Dr. Julia Knopf, Geschäftsführende Leitung des Forschungsinstituts Bildung Digital an der Universität des Saarlandes und Gründerin der Didactic Innovations GmbH SaarbrückenBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 18

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    Prof. Dr. Christoph Meinel ist Direktor des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering gGmbH und Dekan der Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 19

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    Der Grünen-Politiker Winfried Kretschmann ist seit 2011 Ministerpräsident von Baden-WürttembergBILDNACHWEIS Staatsministerium Baden-Württemberg
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  • didacta 2020: PM Nr. 20

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    Jan Balcke, Leiter Human Relations 4.0 bei Airbus in HamburgBILDNACHWEIS Airbus
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  • didacta 2020: PM Nr. 12

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    Cindy-Ricarda Roberts, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienethik der Hochschule für Philosophie München, forscht zum Thema „Demokratie und Digitalisierung“.BILDNACHWEIS Technische Universität München
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  • didacta 2020: PM Nr. 13

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    Die erfahrene Journalistin Sandra Maischberger gehört zu den beliebtesten Talkmasterinnen Deutschlands.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 14

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    Prof. Dr. Petra Stanat erklärt im Interview die Vor- und Nachteile des föderalen Bildungssystems.BILDNACHWEIS IQB
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  • didacta 2020: PM Nr. 9

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    ITFS präsentiert auf der didacta 2020 die GameZone Edu@didactaBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 2

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    Darf es etwas divers sein? In deutschen Bildungseinrichtungen fehlen nach wie vor Professorinnen und Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com.
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  • didacta 2020: PM Nr. 3

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    Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht.BILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 6

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    Kinder und Jugendliche fordern bei „Fridays for Future“ dazu auf, nachhaltiger zu handeln. Wie das funktioniert, wird im Bildungssystem kaum gelehrt.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten.
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  • didacta 2020: PM Nr. 11

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    Insa Thiele-Eich trainiert seit drei Jahren für ihre Mission, die voraussichtlich 2021 stattfindet. Sie wäre die erste deutsche Astronautin im Weltall.dieastronautin
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  • didacta 2020: PM Nr. 4

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    Eine Ausbildung führt zwar zur Berufsfähigkeit, die Berufsfertigkeit aber bedarf in der Praxis einer organisierten QualifizierungBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • didacta 2020: PM Nr. 5

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    Nicht nur in der Schule, auch in der beruflichen Bildung braucht es neue pädagogische Konzepte.Bitte die Nutzungshinweise auf www.pixabay.com beachten
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  • didacta 2020: PM Nr. 7

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    Univ.-Prof. Dr. med. Claas Lahmann, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum FreiburgUniversitätsklinikum Freiburg
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  • didacta 2020: PM Nr.8

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    Dr. Dorothee Gutknecht ist Professorin an der Evangelischen Hochschule Freiburg.Gudrun de Maddalena, Tübingen
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