Masterplan: So geht es weiter mit dem Messegelände

Auf der bisherigen erfolgreichen Entwicklung will sich die Messe Stuttgart nicht ausruhen, sondern für die Zukunft auch weiter in ihre Infrastruktur investieren. Hierzu wurde ein Masterplan entwickelt, der aufzeigt, was auf dem Gelände grundsätzlich möglich ist. Die Gesellschafter der Messe haben grünes Licht für diese Planung gegeben. „Bei allen Bauprojektplanungen müssen wir immer die Gesamtzusammenhänge im Gelände beachten. Die Fläche ist insgesamt begrenzt und die Funktionalität muss gewährleistet bleiben“, erklärte Ulrich Kromer.

Bedarf gibt es an unterschiedlichen Stellen: Neue Parkplätze müssen gebaut werden, Dienstleister benötigen mehr Fläche (Lager und Büro), die Feuerwehr ein neues Zuhause, die Verkehrssituation auf der L 1192 (u.a. Einfahrt Tor 1) ist noch optimierungsfähig.

Für diesen Bedarf wurden Lösungen gefunden, die in verschiedenen Phasen angegangen werden sollen. In die Höhensprünge des Geländes im Norden werden Service-Gebäude errichtet, mit Flächen für Dienstleister, Logistik und Feuerwehr. Auch Büros sind in den oberen Etagen geplant. Ein Parkhaus P40 soll in Spindelbauweise „hinter“ dem Bosch-Parkhaus gebaut werden, ein Parkhaus P 1 „überdeckelt“ die S-Bahn-Trasse. 1.500 zusätzliche Parkplätze könnten so entstehen. Weiter soll die L1192 auf fünf Spuren (heute drei) verbreitert werden. Moderne Verkehrsleitsysteme werden auf der A8 installiert und die Auffahrtsrampe von der A8 zum Tor 1 soll ebenfalls um eine Spur verbreitert werden.