Vorhang auf für Premieren-Aussteller

02.12.2019

Auf der Messe Fahrrad- und Wander-Reisen im Januar 2020 sorgen rund 20 Newcomer aus aller Welt für frischen Rückenwind

Die Lust der Deutschen an Rad-, Wander- und Aktivurlauben ist ungebrochen. Auf die anhaltend große Nachfrage seitens der Hiker & Biker reagieren die Reiseanbieter mit außergewöhnlichen Reisepaketen, neuen Destinationen, spannenden Touren und exklusiven Unterkünften. Dieser Trend spiegelt sich auch auf der Messe Fahrrad- und Wander-Reisen im Rahmen der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart wider. Wer die ultimative Idee für das neue Rad- und Wanderjahr 2020 sucht, sollte sich das Wochenende am 11. und 12. Januar freihalten und vorbeikommen. Die Messe für Aktivurlaub gibt neben angesagten Reisezielen und Anbietern auch einen Überblick über professionelle Ausrüstungen und Technik-Hypes. Unter den mehr als 350 Ausstellern sind rund 20 Newcomer am Start. Hier eine kleine Auswahl:

Per Pedalito durch Lateinamerika
Pedalito (spanisch für Pedälchen) ist eine neue Marke des Reiseveranstalters América Andina mit Sitz in Münster. Im Portfolio hat Pedalito E-Bike-Reisen durch traumhafte Landschaften Lateinamerikas, abseits der klassischen Touristenrouten. Der Reiseveranstalter hat Flotten von je 15 E-Mountainbikes in Argentinien, Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Kuba (mit Kooperationspartnern) aufgebaut. Bald sollen weitere in Costa Rica und Mexiko dazukommen. „Ziel der Touren ist unter anderem, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen. Wenn möglich, wird bei Gastfamilien übernachtet. Die Integration gemeindebasierter Projekte gehören ebenfalls zum Reisekonzept“, sagt Ralf Heidlindemann, Geschäftsführer von „América Andina“. Die Reisebegleitung übernehmen einheimische Rad-Guides und teils zusätzlich lokale Führer, die Quetchua oder Aymara sprechen, die Sprachen der indigenen Bevölkerung in Peru und Bolivien. Jede Reisegruppe wird von einem Fahrzeug begleitet. Mit den E-Bikes von Pedalito können Radreisende aller Altersgruppen und ohne Hochgebirgstraining die bergige Landschaft Südamerikas erleben. Zur neuen Saison hat der Reiseanbieter unter der Bezeichnung „Hike & Bike“ in Bolivien und Peru auch Radreisen kombiniert mit einer Trekkingtour aufgelegt. Neben der „Fahrrad- und Wander-Reisen“ hat América Andina / Pedalito einen zweiten Stand in der Alfred Kärcher Halle 8, C 22.

Slim E-Bikes perfekt für den Urlaub
Der Fahrradhersteller Coboc aus Heidelberg ist der Erfinder des Slim E-Bikes und seit 2011 Pionier auf diesem Gebiet. Das selbst entwickelte, voll integrierte Antriebssystem und die schlanke Rahmenform der Räder sorgen für ein geringes Gewicht. „Unsere leichten E-Bikes sind für alle, die sich für ein E-Bike interessieren, aber nicht auf ein schweres und unhandliches E-Bike mit 20+ Kilogramm angewiesen sein möchten. Damit wenden wir uns zusätzlich zur „klassischen“ E-Bike-Zielgruppe an eine jüngere Käuferschaft, die sich ästhetisch nicht mit klobigen E-Bikes identifizieren kann“, erklärt Sarah Mesa Gonzalez vom Coboc Kundenservice. Auf der Messe präsentiert der trendige Hersteller zwei neue Modelle für Freizeit- und Tourenfahrer: „Seven Kallio Comfort“ und „Ten Merano“. Die E-Bikes sind zwischen 11 und 17,5 Kilogramm schwer und eignen sich sowohl für den Urlaub, fürs Touring als auch den Alltagseinsatz. „Beide Modelle können im Testparcours der Messe ausprobiert werden“, sagt Gonzalez.

Japans Vulkanlandschaften in der Region Nagasaki erleben

Wer mehr auf fernöstliche Kultur steht und sich gleichzeitig für Rad- und Wanderreisen interessiert, ist in der japanischen Präfektur von Nagasaki goldrichtig. Aktivurlauber können in der Region an der Küste der Insel Kyushu Outdoor-Pakete buchen, die unter anderem ans Ostchinesische Meer und zu den dort gelegenen Inseln führen. Diese sind berühmt für ihre klaren Gewässer, Vulkanlandschaften und überwältigende Ausblicke. Kyushu ist eine der Hauptinseln im Südwesten Japans und bekannt für ihre aktiven Vulkane, Strände und Thermalquellen. In der Region Nagasaki kann man zudem organisierte Trips zu unentdeckten Naturschönheiten unternehmen. Auf der Messe Fahrrad- und Wander-Reisen können sich die Besucher eindrucksvolle Videos aus der Region Nagasaki ansehen und sich davon inspirieren lassen: Wie wäre es mit einem Wandertrip in Nagasaki-City oder zum Vulkankomplex Unzen? Oder doch lieber eine Biketour auf den traumhaften Goto-Inseln? Für Messebesucher heißt es hier staunen, genießen und gern auch buchen. Während der Edo Periode war Nagasaki Japans einziger Handelshafen und entwickelte sich zu dem Tor von Japan. Eine Vielzahl von ausländischer Kultur entsprang diesem Hafen, der Dejima Hafen genannt wird. Die christliche Kultur und historische Kirchen wie die Oura Kirche und die Urakami Kirche kamen durch den Hafen nach Japan. Der Handschuhmacherei-Garten grenzt an die Oura Kirche an, der zu empfehlen ist. Die Attraktion ist nicht allein das Gebäude im westlichen Stil, sondern vor allem der Ausblick, den man von dort auf Nagasaki Stadt hat.

Irlands Natur zu Fuß erkunden

Mit Hillwalk-Tours präsentiert sich ein Wanderreiseanbieter, der auf Individualität setzt. „Alle unsere Touren in Irland, Schottland, England und Spanien sind selbst geführt. Eine individuelle Wanderreise gibt die Freiheit, die Landschaft im eigenen Tempo zu genießen“, erläutert Rebekka Bloomer, Marketing Koordinatorin beim Veranstalter aus dem irischen Galway. Alles Wissenswerte rund um die Wanderstrecke wird vom Anbieter geliefert. In den Reiseunterlagen befinden sich Insider-Tipps, Informationen zu Bed & Braekfast-Unterkünften und Wanderkarten. Das Besondere an den Hillwalk-Tours ist die Individualität der Reisepläne, die für jeden Wandertypus erstellt werden. Die Reisenden legen den eigenen Zeitraum, Schwierigkeitsgrad und die Region fest. Hillwalk-Tours organisiert die Wanderreise zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse und Leistungsansprüche. Zur Auswahl stehen 18 Regionen und vier Länder. Die meisten Wanderungen sind für zwei Menschen oder kleinere Gruppen (bis max. zwölf) ausgelegt. „Alle unsere Wanderreisen wurden von unseren Mitarbeitern abgewandert und die Unterkünfte besucht, um sicherzustellen, dass unsere Kunden einen stressfreien Wanderurlaub genießen können“, betont Bloomer.

„Graveln“ in den Haßbergen
„Graveln“, übersetzt auf Schotterpisten fahren, ist ein Trend, den Haßberge-Tourismus in Unterfranken als Aushängeschild für Radurlauber nützt. Die Haßberge sind eine romantische und ursprüngliche Region zwischen Würzburg und Bamberg und ein wahrer Geheimtipp für Gravel-Begeisterte. Diese Aktivurlauber wollen mit ihrem Gravel-Bike unbefestigte Wege, Wald- oder Feldwege nutzen. Fernab vom Massentourismus graveln sie in der Region Haßberge vorbei an historischen Orten, Burgen, Ruinen und Schlössern. Atemberaubende Aussichten auf romantische Fachwerkdörfer und Einkehrmöglichkeiten in urigen Heckenwirtschaften oder familiengeführten Brauereien machen die Gravel-Touren zusätzlich attraktiv. „Wir wollen sportliche und genussorientierte Graveler ansprechen, die ihren Wochenend-Ausflug oder Urlaub aktiv in der Natur verbringen wollen“, berichtet Susanne Volkheimer von Haßberge-Tourismus e.V. Die „Burgen, Bier und Biken-Tour“ etwa führt zu insgesamt acht Burgen, Burgruinen und Burgställen, die Graveler zurück ins Mittelalter versetzen. Knackige Anstiege werden mit frisch gezapftem Frankenbier belohnt.

Herz und Seele spüren
„Mein Herz schlägt für den Pinzgau und meine Seele sehnt sich nach dem Meer“, beschreibt die Reiseveranstalterin Marion Hagleitner vom gleichnamigen Touristikunternehmen in Salzburg den persönlichen Zugang zum Alpe-Adria-Weg. Dieser Weg ist die direkte Verbindung von Salzburg nach Grado an die italienische Adria – und zwar mit dem Fahrrad. Dabei gilt es die Gebirgskette der Tauern erst einmal zu bewerkstelligen und viele erfahrene Radfahrerinnen und Radfahrer, wenn sie keine Profiradler sind, schrecken genau aus diesem Grund zurück. Die Reiseveranstalterin hat mit ihrer Idee den Alpen-Adria-Radweg mit allen Sinnen zu erleben und zu genießen, dazu ein vielfältiges Angebot ausgearbeitet, das, dank E-Bike, für Radfahrer aller Fitness-Kategorien machbar ist.

Mehr Informationen unter www.messe-stuttgart.de/Fahrrad 

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