California Dreaming in der „Road Trip Republic“

14.01.2020

VisitCalifornia präsentiert sich auf der CMT als Ganzjahres-Destination für Automobilisten, Naturliebhaber und Kulturinteressierte

Kalifornien ist mehr als Venice Beach und Hollywood. Der Golden State im Westen der USA hat drei Klimazonen, neun Nationalparke und eine 1300 Kilometer lange Küste. „Nicht zuletzt deshalb ist Kalifornien die ,Road Trip Republic‘ der Vereinigten Staaten“, sagt Jasmine Trippe, Account Director bei VisitCalifornia, „und daher wird eine Woche nie im Leben ausreichen, um die Strecke von San Francisco bis San Diego sinnvoll zu bewältigen.“ Gemeint ist der legendäre Highway Number One, an dem sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste reiht. Der Start im Norden beginnt in der ehemaligen Stadt der Blumenkinder. Die Landmarke Golden Gate Bridge ist natürlich gesetzt – „am besten man nimmt sich ein Mietfahrrad und fährt über die Bucht von San Francisco“ – anschließend zum Pier 39 am Fisherman’s Wharf mit seiner enormen Seelöwen-Kolonie, die von weitem nicht nur klar zu hören, sondern auch noch besser zu riechen ist. Von dort legt die Fähe zur ehemaligen Gefangeneninsel Alcatraz ab, wobei „ich die beiden ersten Fähren am Morgen empfehle, da man dann deutlich mehr Ruhe auf dem Inselmuseum hat“.

Nicht zu vergessen das Cable Car als fahrendes Monument, das übrigens im City Pass der Stadt enthalten ist. „Und damit kann man sieben Tag lang kostenfrei im öffentlichen Nahverkehr fahren“, erzählt Trippe. Weiter geht es auf einer Food Walking Tour durch China Town, einer der größten chinesischen Communities außerhalb Chinas, wo man alle erdenklichen exotischen Spezialitäten probieren kann.

Psychedelische Quallen und Postmoderne
Auf dem Weg nach San Diego sollte unbedingt ein Stopp auf der Halbinsel Monterey eingelegt werden. An drei Seiten vom Pazifik gesäumt, bietet sie windgepeitschte Strände und windstille Buchten, Gourmettempel und Familienrestaurants, Frühgeschichte und Postmoderne. „Das weltberühmte Monterey Bay Aquarium mit psychedelischen Quallen und Adlerrochen-Streichelbecken ist ein Muss“, bekräftigt die Tourismusexpertin. Hier könne man Seeotter aus nächster Nähe erleben sowie Leopardenhaie und Sardinenschwärme beobachten, die durch den Algenwald schwimmen. Mit Fenstern bis zu 8,50 Meter Höhe sei es eines der größten Aquarien der Welt.

Davor finde man Hotels, Läden und Restaurants in ehemaligen Fischkonservenfabriken an der Cannery Row („Straße der Konservenfabriken“), die durch den US-Schriftsteller John Steinbeck berühmt wurde. Auf der Südseite der Monterey Peninsula ist das künstlerisch angehauchte Carmel-by-the-Sea (die Einheimischen nennen es schlicht „Carmel“) zu bestaunen, ein Städtchen, das „geschickt auf dem Grat zwischen großer Geschichte und neuem Wohlstand wandelt“, sagt Trippe. Die Carmel Mission gehöre zu den schönsten des Staates, und von ihr führen schattige Wege in das grüne Mission Trail Naturreservat.

Wo Oprah, Brad und Ellen entspannen
Nächster Stopp Santa Barbara: ein „in jeder Hinsicht verlockendes Reiseziel“. Oprah, Brad, Ellen und andere Größen des Showgeschäfts, bei denen allein der Vorname ausreiche, besitzen Trippe zufolge hier das eine oder andere Anwesen, häufig in der Gegend namens Montecito unmittelbar an der Küste. Warum auch nicht? Schließlich verfügt diese Region über einen legendären Altweltcharme, der ihr den Spitznamen „Amerikanische Riviera“ eingebracht hat. Die charmante Kleinstadt umschließt Stände und den Highway 101. Dort trifft man auf sandige Strecken wie den Refugio State Beach, den Summerland County State Park mit Ausblicken auf den Channel Islands National Park oder Butterfly Beach. Die Stadt ist berühmt für ihre Architektur im spanischen Stil und eine Hügellandschaft, die nach Osten in die Santa Ynez Mountains und der Weinregion entlang verläuft.

Und schließlich die Channel Islands: die fünf Inseln vor der Küste Südkaliforniens bilden laut Trippe einen der entlegensten und zauberhaftesten Nationalparks der USA. Besucher könnten diese Inseln mit dem Schiff per Linienverbindungen ab Ventura und Oxnard oder im Kleinflugzeug erreichen und dann dort auf Wanderstiefel oder Kajak umsteigen. „Wer Glück hat, sieht beim Paddeln mal Delfine und Wale, die dort ihr Territorium haben“, sagt Trippe. Die „Galápagos-Inseln Nordamerikas“ seien für ihre artenreiche endemische Tier- und Pflanzenwelt berühmt, verfügten aber über weder über Strom noch fließendes Wasser, über keinerlei Unterkünfte, Läden oder Restaurants – „sie sind auch ohne diese Extras außerordentlich attraktiv“. In diesem Refugium auf dem Meer gehe es nur um Naturschönheit, Einsamkeit und die Möglichkeit, einmal vollkommen abzuschalten. „Relax and enjoy!“

Der Stand von VisitCalifornia ist auf der CMT in Halle 4, B34, zu finden.
Weitere Informationen unter www.visitcalifornia.com/de 

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