Abseits der ausgetretenen Pfade

15.01.2019 - 14:55

Netzwerk „Emblematic Mediterranean Mountains“ möchte Hinterland touristisch beleben / „Ecojourneys“ sollen einzigartige Erlebnisse schaffen

Den Tourismus im Hinterland mediterraner Regionen fördern - das hat sich das Netzwerk „Emblematic Mediterranean Mountains“ (EMM) zum Ziel gesetzt. Auf der Stuttgarter CMT, der größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit (12. - 20. Januar) präsentiert EMM, ein Zusammenschluss aus neun mediterranen Bergregionen, sein Konzept der „Ecojourneys“. Die Regionen liegen in Spanien, Frankreich, Italien, Albanien und Griechenland.

Unter der Prämisse des „Slow-Tourismus“ soll über speziell konzipierte Wanderrouten ein Teil des Tourismus, der sich in diesen Regionen hauptsächlich auf die Küstengebiete konzentriert, in das Hinterland zwischen Berggipfel und Sandstrand geholt werden. Denn während die Küsten von Tourismusströmen meist stark profitierten, würden die Berge meist nur als Ziel für Kurzausflüge genutzt und profitierten daher oft nur wenig vom Tourismus in der Region. 

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Die Routen der „Ecojourneys“ werden anhand zehn vordefinierter Kriterien geprüft und zusammengestellt. Diese sind hauptsächlich auf Nachhaltigkeit ausgelegt: von der Auswahl der Transportmittel bei der Anreise bis hin zur regionalen Kulinarik. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wird so ein Erlebnis kreiert, das besonders die Zielgruppe der „Öko-Touristen“ anspricht. 

Die Testphase für die Touren soll im Sommer dieses Jahres anlaufen. Mit der Markteinführung rechnet das Netzwerk für den Herbst 2019.

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