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13.01.2020 - 10:58

Nachhaltig Genießen auf der Sonneninsel 

Sardinien lockt mit kilometerlangen Stränden und Wanderwegen im Hinterland Campingplätze bieten lokale Produkte in Restaurants und im Minimarkt an

1849 Kilometer Küstenlinie, 278 Sonnentage im Jahr, eine Saison, die von April bis November reicht – diese Zahlen locken Badetouristen nach Sardinien. Dementsprechend finden sich auch viele der insgesamt 90 Campingplätze der italienischen Mittelmeerinsel an der Küste. Der Verband der sardenischen Campingplätze, in dem 40 dieser Anlagen organisiert sind, hat im letzten Sommer eine Initiative gestartet, um das Hinterland und die Küste enger miteinander zu verbinden. Denn auch die Badetouristen hätten ein großes Interesse, die Insel und ihre Bewohner zu erleben, berichtete Patrizia Fanny, Eigentümerin des Campingplatzes Capo Ferato und im Verband organisiert, auf der CMT. So haben in der vergangenen Saison mehrere Plätze Märkte organisiert, auf denen Bauern aus der unmittelbaren Umgebung ihre Produkte verkauft haben und auch Ausflüge zu diesen Produzenten organisiert. Künftig will der Verband, dessen Plätze unter www.faitasardegna.it gelistet sind, auch workshops organisieren. So können Urlauber lernen, wie man sardisches Sauerbrot bäckt oder Pecorino Käse herstellt – unter der Anleitung von lokalen Anbietern, die ihr Handwerk traditionell ausführen. Als weiteren Baustein für einen nachhaltigen Tourismus werden zudem lokale Produkte wie Honig in den jeweiligen Minimärkten auf den Campingplätzen verkauft und Gerichte in den Restaurants angeboten, in ausschließlich lokal produzierte Lebensmittel verwendet werden. 

Wandern auf Franziskanerwegen

Die Sonnentage auf Sardinien eignen sich nicht nur zum Baden. Über die Hälfte der Insel ist mit Wald bedeckt, ein großer Teil davon wurde erst in den vergangenen zehn Jahren angelegt. Ein großes Wegenetz zieht sich durch die Landschaft, das teilweise auf das Erbe der Franziskaner zurückgeht. Ebenso wie diese Pilgerwege sind auch die Wege der Bergarbeiter für Aktivurlauber attraktiv: Sie führen durch die Kulturlandschaften, die durch den Abbau von Eisen, Silber und Blei entstanden sind. Nicht zu übersehen und überall präsent auf der Insel sind Zeugnisse aus der Bronzezeit: Die über 7000 prähistorischen Turmbauten, die Nuraghen, sind für Urlauber eine faszinierende Begegnung mit der Vergangenheit. Traditionell, aber immer noch sehr lebendig, sind die vielen religiösen Feste, die in den Dörfern und Städten Sardiniens gefeiert werden. 118 dieser Volksfeste sind in einer Karte verzeichnet, die über das Tourismusamt zu beziehen ist, alle Feste sind mit Datum und kurzer Erklärung versehen.

Sardinien ist die Heimat vieler traditioneller Qualitätsprodukte: von Käsesorten wie Pecorino und Fiore Sardo über die stachelige Artischocke und den Safran bis hin zur Bottarga und den Weinspezialitäten. In den Küchen und Restaurants werden stets landestypische Rezepte und Gerichte zubereitet. Nicht zu vergessen die Bäckereien: zu den traditionellen Brotsorten gehören ofenfrisches Coccoi, Civraxu, Pan’e Gherda und Carasau. Sowie die zahlreichen Gerichte aus Brot wie Pane Frattau und Zuppa Gallurese. Und natürlich Pastaspezialitäten wie Fregola und Malloreddus und frische Teigwaren wie Culurgiones, Filindeu und Lorighittas. Weiter geht es mit den Fleischgerichten wie Spanferkelbraten, Lamm, Cordula, Lamminnereien, gesottenes Hammelfleisch und Fischspezialitäten wie Krustentiere, Goldbrasse, Aal und Thunfisch, auf tausenderlei Weise zubereitet.

Niemals fehlen darf Käse: gereifter oder junger Pecorino, Ziegenkäse und Casu Marzu, sowie Süßspeisen mit Käse wie Seadas und Pardulas, oder aus Mandeln und Honig. Überall auf der Insel gibt es auf Dorffesten und önogastronomischen Spezialitätenmessen traditionelle Gerichte. Zum Beispiel im Frühjahr in Baronìa, in Gallura und Sulcis oder im Herbst in der Barbagia. Oder man fährt die verschiedenen Weinstraßen ab. Jedes Gebiet hat mindestens eine eigene, die gleichzeitig die Traubensorte kennzeichnende : Vermentino in Gallura, Torbato und Cagnulari in Alghero, Carignano in Sulcis, Cannonau in Ogliastra und Nuorese, Monica und Nuragus im Campidano, Vernaccia um Oristano, Malvasia in Bosa. Salute!

Mehr Informationen unter: www.sardegnaturismo.it/de 

 

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Photos of CMT

  • CMT 2020: PM 1

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    Andreas Braun, Geschäftsführer TMBWBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • CMT 2020: PM Nr. 50

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    von links: Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung Messe Stuttgart Badenixe Birte Hautkapp, Rulantica / Europa-Park Richard Hilble, Gewinner Irina Hilble, Gewinnerin Maria Engemann, Managerin Vertrieb Europa-Park Roland Bleinroth, Geschäftsführer Messe StuttgartBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • CMT 2020: PM Nr. 50

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    von links: Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung Messe Stuttgart Richard Hilble, Gewinner Irina Hilble, Gewinnerin Roland Bleinroth, Geschäftsführer Messe StuttgartBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • CMT 2020: PM Nr. 59

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    Roundtable mit den angemeldeten Clubs zum LebensraumprojektBILDNACHWEIS MESSE STUTTGART
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  • CMT 2020: PM Nr.

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    Julia Marmulla (re.) mit Bloggerin Laura GehlhaarBILDNACHWEIS B-Plus-K / Xiomara Bender
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