Welttourismus – Chancen und Risiken: Die Corona-Krise und ihre Folgen

Den Welttourismustag begeht die Welttourismusorganisation (UNWTO) seit 1980 jedes Jahr am 27. September. Das Datum geht zurück auf die Ratifizierung der UNWTO-Statuten im Jahr 1970. Der Welttourismustag zeigt die Bedeutung des Tourismus für die internationale Gemeinschaft sowie seine Auswirkungen auf soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Werte weltweit.

Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wachstumsbranchen weltweit und für manche Länder sogar der Hauptwirtschaftsfaktor. Alleine die Deutschen unternahmen im Jahr 2019 ungefähr 71 Millionen Urlaubsreisen im In- und Ausland und gaben dafür ca. 73 Milliarden Euro aus. Rund ein Drittel der Reisenden verbrachten ihren Urlaub in Spanien, Italien und der Türkei im letzten Jahr. Das Interesse der Deutschen am Reisen ist trotz Covid-19 hoch.

Für die Reiseländer birgt der Tourismus Chancen und Risiken gleichermaßen, da eine Konzentration der Wirtschaft auf den Tourismus eine einseitige wirtschaftliche Abhängigkeit schafft, wie z. B. in der Dominikanischen Republik. Auf der anderen Seite fördert der Tourismus wichtige Wirtschaftssektoren und verbessert die Einkommensstruktur der Bevölkerung.

Ebenso kann jedes Individuum auf Reisen neue Welten und Kulturen entdecken, was für die interkulturelle Annäherung in einer globalisierten Welt wichtig ist. Annäherung beinhaltet aber auch neue Einflüsse auf Gesellschaften, die positive Auswirkungen haben können, wie z. B. mehr Weltoffenheit oder Aufnahme neuer Einflüsse, aber auch zu einer Entfremdung der eigenen Kultur führen können.

Im Rahmen des Welttourismustages veranstaltet die CMT in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg eine Podiumsdiskussion, die auf Chancen und Risiken für den Tourismus im Zusammenhang mit Covid-19 anhand folgender Reisedestinationen eingeht: Dominikanische Republik, Malaysia, Mongolei und die Region Südkaukasus (Georgien, Armenien).

Referenten

Alexander Gläser, Honorarkonsul der Dominikanischen Republik, Stuttgart

Gabriele Forst, M.A., Politologin, Redakteurin, Tübingen

Dr. Mirian Gamrekelashvili, Freier Reiseleiter für die Region Südkaukasus (Georgien, Armenien), München

Sonja Gorke, Projektleiterin Touristik CMT, Landesmesse Stuttgart

Dorjraa Munkhtur, Zweiter Sekretär, Botschaft der Mongolei

Rosman Ahmad, Director, Tourism Malaysia Frankfurt

 

Anmoderation     Gabriele Forst, M.A., Politologin, Redakteurin, Tübingen

Leitung                  Tengiz Dalalishvili, Fachreferent LpB

Begrüßung            Roland Bleinroth, Sprecher der Geschäftsführung, Landesmesse Stuttgart

 

Informationen

Die Podiumsdiskussion findet am Sonntag, 27. September 2020 von 15 bis 18.30 Uhr im ICS (Internationales Congresscenter Stuttgart) statt. 
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Plätze beschränkt, es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen. 


Anmeldung

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