Fastems bringt virtuelle Automatisierungssysteme in Schulungsräume

03.12.2019 - 14:30

Von den fortschrittlichen Digital Manufacturing (DM)-Lösungen für die Fabrikautomatisierung von Fastems können nun sowohl Bildungseinrichtungen als auch Unternehmen profitieren. Fastems hat hierfür eigens drei neue Produkte in den Markt eingeführt.

Neben der Funktion als Lehr- und Lernwerkzeug für Studenten, können Unternehmen mit den DM-Lösungen Mitarbeiterschulungen und auch Tests zur Simulation der Produktion in einer virtuellen Umgebung durchführen, noch bevor ein Automatisierungssystem in der Realität installiert ist.

Dank der digitalen Fertigungslösungen von Fastems ist kein physisches und damit real existierendes System erforderlich, um eine Automatisierungslösung bei Kunden einzuführen bzw. Studenten mit einem solchen System vertraut zu machen oder Mitarbeiter von Unternehmen daran zu schulen. Das DM bietet stattdessen eine kostengünstige Möglichkeit, neue Technologien im Bereich der Automatisierung vorzustellen und Personen an entsprechenden Systemen auszubilden. Damit ist Fastems ein Vorreiter für solche Lösungsangebote im Bereich der Automatisierung für die Metallbearbeitung.

„Unser neues Angebot ermöglicht es, die Theorie der flexiblen Fertigungssysteme zu vermitteln, einen Eindruck von der Flexibilität verschiedenster Automatisierungssysteme zu verschaffen und Unterrichtsstunden durch realistische Visualisierungen greifbarer zu machen“, sagt Produktmanager Janne Kivinen. „Zusätzlich zu den Vorteilen für Bildungseinrichtungen bringt DM unseren Industriekunden entscheidende finanzielle und produktive Vorteile, da es möglich ist, ein System sehr effektiv noch vor der Hardwareinstallation zu simulieren. So können wichtige Vorbereitungen noch vor der Auslieferung des Systems getroffen werden, was zu wertvollen Zeitersparnissen beim Hochfahren führt.“

Die Software- und Layoutverifizierung lässt sich während der Verkaufs- und Lieferphase durchführen. Detaillierte Simulations- und Visualisierungsfunktionen ermöglichen zudem eine Reihe an Testoptionen, bevor sich der Kunde bspw. auf ein bestimmtes Layout oder eine spezifische Bestellung festlegt. Die Mitarbeiter eines Unternehmens können wiederum in einer interaktiven und damit sicheren Umgebung geschult werden, so dass ein Training auch die laufende Produktion nicht beeinträchtigt. „Neue, innovative Funktionen zur Simulation und Analyse alternativer Produktionsszenarien, um Entscheidungen auf Grundlage der entsprechenden Ergebnisse treffen zu können, befinden sich in der Entwicklung“, so Janne Kivinen.

Das DM-Konzept ist der erste Schritt zur Entwicklung einer echten Fastems-Automatisierungslösung als Digital Twin, die für die Anwender des Systems zu einer höheren Effizienz nicht nur in der Produktion, sondern auch bei der Wartung und Instandhaltung führen wird. In Zukunft wird es mit Digital Twins möglich sein, ein System, seine Parameter und alles, was mit ihm interagiert, über den gesamten Lebenszyklus zu verfolgen, um eine intelligentere Fertigung, u.a. durch Einsatz effizienterer Werkzeuge und optimierter Produktions- sowie Wartungs- und Instandhaltungsstrategien zu ermöglichen.

www.fastems.de 

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