Gründe

Mehr Wachstum

Die Messe Stuttgart hat zahlreiche renommierte Veranstaltungen in ihrem Portfolio, mit reger Nachfrage von Ausstellern und Besuchern aus aller Welt. Viele davon stoßen schon jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen. Darunter der Branchentreffpunkt für Metallbearbeitung, die AMB. Für die Messe 2014 übersteigt die Nachfrage nach Ausstellungsflächen das Angebot um etwa 17 000 Quadratmeter (18 Prozent). Auch die CMT, weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, geht von einem Mehrbedarf von bis zu 4000 Quadratmetern aus. Wegen der Expansion von Messen wie der LogiMAT, die ab 2015 erstmals das komplette Messegelände belegt, müssen zudem zahlreiche Parallel-Veranstaltungen entfallen.

Besserer Zugang

Auf dem Messegelände kreuzen sich die Wege von Menschen aus aller Welt: Rund 20.600 Aussteller und 1,27 Millionen Besucher treffen jährlich in den Hallen aufeinander. Vor allem bei Hochbetrieb, wenn mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, ist wegen des hohen Besucheraufkommens eine intelligente Wegeführung wichtig. Die Vergrößerung und Aufwertung des Eingangs West um rund 3000 Quadratmeter ermöglicht es, das Messegelände von zwei Seiten gleichzeitig besser zu bespielen und die Besucherströme unterschiedlicher Veranstaltungen einfacher zu verteilen und zu lenken.    

Gestalterische Vollendung

Mit ihrer leichten und eleganten Architektur, deren Formsprache sich aus der umgebenden Landschaft entwickelt, avancierte die Messe Stuttgart in nur sieben Jahren zu einem neuen Wahrzeichen Stuttgarts. Dabei ist das für seine Architektur mehrfach ausgezeichnete Ensemble gestalterisch bis heute eigentlich noch nicht vollendet. Der Wettbewerbsentwurf des Stuttgarter Büros Wulf Architekten von 2001 sah eine Halle mehr und zwei statt nur einen markanten Eingang vor. Was damals aus Kostengründen vorerst auf Eis gelegt werden musste, wurde jetzt nachgeholt. Damit kann die im Entwurf symmetrisch angelegte Gestaltung von jeweils fünf Hallen auf der Nord- und Südseite verwirklicht werden.