Gestaltung und Lage

In seiner Form wird sich der Neubau zwar an die bestehende Messe anlehnen, doch statt den Entwurf von 2001 einfach zu kopieren, wurde dieser neu interpretiert. Das Dach mit seiner geschwungenen Form wird ein markantes Profil bekommen und in Holzbauweise – statt wie die bisherigen Hallen in Stahlbau – realisiert werden.

Insbesondere der westliche Teil des Messekomplexes, Richtung Leinfelden-Echterdingen, wird durch den Bau der Halle optisch noch deutlicher aufgewertet. Der Neubau soll unmittelbar an Halle 8 anschließen und auf einer bisher als Parkplatz genutzten Betonfläche errichtet werden. Genau wie bei den bestehenden Gebäuden soll das Thema Transparenz eine große Rolle spielen, in Form von großflächigen Verglasungen, die Tageslicht in die Halle führen.

Mit dem Neubau sollen zusätzliche Seminarflächen am West-Eingang sowie Shops und weitere gastronomische Angebote entstehen. Der Eingang wird hervorgehoben durch ein auskragendes Vordach. Durch seine markante Optik verleiht es dem Gebäude Identität und dient zugleich als Wetterschutz. Vor dem Westeingang entsteht ein multifunktionaler Platz als Zugang und für Veranstaltungen im Freien.  

Direkt anschließen an den Platz wird die neue Haltestelle der Stadtbahnlinie U6. Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) wurden bei der Entwurfsplanung frühzeitig eingebunden. Die Messe wird so aus der Stadt noch bequemer und umweltfreundlicher zu erreichen sein.   

Auch auf Nachhaltigkeit wird der Fokus gesetzt: Das Dach wird begrünt und mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Zudem soll die Grünfläche des Messeparks deutlich vergrößert werden – um fast 55 Meter.