Geschichte | Messe Stuttgart - Mitten im Markt

Die Geschichte der Landesmesse Stuttgart

Geschichte

1924: Gründung der Stuttgarter Messe- und Ausstellungsstelle e. V.

1925: Gründung der Stuttgarter Handelshof AG

1926: Fusion zur „Stuttgarter Handelshof AG, Ausstellungs- und Tagungsstelle“

1939: Bau der Hallen 1-4 in Killesberg anlässlich der Reichsgartenschau. Diese Hallen brannten allerdings während des 2. Weltkrieges ab.

1950: Auf dem Killesberg wurden die großen Hallen zur „Deutschen Gartenschau“ errichtet. In den nächsten Jahren fanden die ersten großen Ausstellungen die „Deutsche Turn- und Sport-Ausstellung“, die „Deutsche Apotheken- und Arzneimittel-Ausstellung", die erste Bäckereifachausstellung „iba“ und  die Fleischerei-Ausstellung „Süffa“, die noch heute im jährlichen Turnus stattfindet.

1955: Das Messegelände wurde um eine noch größere Halle mit 10 000 qm erweitert, die auch kulturellen und politischen Großveranstaltungen dienen sollte. So verfügte das Messegelände in Killesberg über 25 000 qm Ausstellungsfläche, womit auch internationale Messen gewonnen werden konnten.

1956: Umwandlung zur „Stuttgarter Ausstellungs- Gesellschaft mbH“

1961: Architekt Weber baute das neue Verwaltungsgebäude der Messe- und Ausstellungs GmbH und ein Tagungsgebäude, das die Durchführung von diversen Tagungen ermöglichte. 

1965: Die Ausstellungsfläche wurde auf 40 000 qm vergrößert.

1981: Neue Erweiterung des Messegeländes. Die Ausstellungsfläche betrug 50 000 qm.  Die ständige Ausweitung des Messeareals zu Lasten des Parkes und der zunehmende Messeverkehr führten zu häufigen Protesten.

1993: Die Suche nach einem optimalen Standort für die Neue Messe Stuttgart wird eingeleitet, in deren Verlauf 94 Standorte nach wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und ökologischen Gesichtspunkten untersucht werden. 

1993: Das Areal zwischen B27, dem Stuttgarter Flughafen, dem Echterdinger Ei und der Bundesautobahn A8 geht aus zwei voneinander unabhängigen Suchläufen als klarer Favorit hervor. 

1996: Den Grundstückseignern auf den Fildern wird ein erstes Angebot über 100DM/m2 gemacht. 

1997: Der Gemeinderat der Stadt Leinfelden-Echterdingen lehnt den Messebau ab. 

1997: Ministerpräsident Erwin Teufel stellt das Finanzierungskonzept vor. 

1998: Es wurde beschlossen, die Messe auf ein anderes Gelände zu verlegen.

1998: Die Projektgesellschaft Neue Messe GmbH & Co. KG wird von der Stadt Stuttgart, dem Land Baden-Württemberg und der Region gegründet. Ihr Auftrag ist die Planung und der Bau der Neuen Messe Stuttgart. 

1998: Das Landesmessegesetz wird durch den Landtag verabschiedet. 

2002: Ein neuer Finanzierungsplan wird bekannt gegeben. Die Bausumme wird auf 806 Millionen Euro festgelegt. 

2003: Mit dem Planfeststellungsbeschluss gibt das Regierungspräsidium seinen Segen zum Messebau. 

2004: Ministerpräsident Erwin Teufel, Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Staatssekretär Dr. Horst Mehrländer, Regionaldirektor Dr. Bernd Steinacher, Architekt Prof. Wulf, der Geschäftsführer der Projektgesellschaft Neue Messe Ulrich Bauer und über 300 geladene Gäste begehen zusammen den „ersten Spatenstich“ für eines der größten Bauprojekte Deutschlands. 

2005: Zusammen mit dem Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger, Minister Ernst Pfister, Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Staatssekretär Dr. Horst Mehrländer, Regionaldirektor Dr. Bernd Steinacher, Architekt Kai Bierich, dem Arbeitgeberpräsidenten Dr. Dieter Hundt, den Geschäftsführern der Projektgesellschaft Neue Messe Ulrich Bauer, Ulrich Kromer von Baerle und Walter Schoefer, dem evangelischen Landesbischof Dr. Gerhard Maier und dem katholischen Bischof Dr. Gebhard Fürst begehen 1000 geladene Gäste die feierliche gemeinsame Grundsteinlegung der Neuen Messe Stuttgart auf dem Baugelände. 

2006: Richtfest 

2007: Teileröffnung der Neuen Messe Stuttgart 

2007: Mit der Fachmesse „Blechexpo“ findet die erste Messe auf den Fildern statt. 

2007: Aufnahme des regulären Messebetriebs 

2007: Offizielle Eröffnung und Abschluss sämtlicher Arbeiten an der Neuen Messe Stuttgart 

2008: Die Neue Messe Stuttgart glänzt im ersten vollen Betriebsjahr mit einem Umsatzsprung von 87 Prozent auf 118 Millionen Euro

2010: Messe Stuttgart hat eine Mehrheitsbeteiligung am Messeveranstalter Ares Fuarcilik Limited in Istanbul übernommen, der sich danach in Messe Stuttgart Ares Fuarcilik Ltd. Sti. umbenannte. Somit hat die Messe Stuttgart neben Südafrika und China auch eine Tochtergesellschaft in der Türkei.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter…

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Die Messe Stuttgart und das ICS Internationales Congresscenter Stuttgart, ein Geschäftsbereich der Landesmesse Stuttgart GmbH, ist seit der Eröffnung im Oktober 2007 mit seinem nachhaltigen Engagement zukunftsweisend. Unser zentrales Anliegen ist der schonende Einsatz von Ressourcen und umweltgerechtes Verhalten

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